Vorschulerziehung auf Wachstumskurs
Das Schuljahr 2025/26 zeichnet sich in einer Provinz durch deutliche Fortschritte in der Vorschulerziehung aus. Vor dem Hintergrund von Verwaltungsreformen, darunter die Zusammenlegung von Provinzen und die Einführung eines zweistufigen kommunalen Modells, haben Bildungsakteure die Struktur und Qualität der Betreuung weiterentwickelt. Zugleich bleiben erhebliche Herausforderungen bestehen: große Entfernungen, unterschiedliche Schulgrößen, regionale Disparitäten und steigende Anforderungen an Neuerungen im Bildungsbereich.
Konkrete Zahlen zur Infrastruktur und Teilnahme
Die zuständigen Behörden melden eine ausgebaute Infrastruktur und hohe Nutzungsraten. Die Provinz betreibt derzeit 708 Vorschulen mit mehr als 9.300 Gruppen bzw. Klassen. Die Zahl der Vorschulkinder liegt bei über 300.000. Nach Angaben der Verwaltung beträgt die Einschulungsquote 97,9 %. Besonders auffällig: Für fünfjährige Kinder wird eine tägliche Zweitstundenbetreuung angeboten, wobei 100 % dieser Altersgruppe regelmäßig am Angebot teilnehmen und dort Mahlzeiten erhalten.
- Einrichtungen: 708 Vorschulen
- Gruppen/Klassen: über 9.300
- Vorschulkinder: mehr als 300.000
- Einschulungsquote: 97,9 %
- Teilnahme fünfjähriger Kinder: 100 % (zweimal täglich inklusive Verpflegung)
| Indikator | Wert |
|---|---|
| Anzahl Vorschulen | 708 |
| Gruppen/Klassen | über 9.300 |
| Vorschulkinder | mehr als 300.000 |
| Einschulungsquote | 97,9 % |
Qualitätsentwicklung und pädagogische Ausrichtung
Ein Beispiel für die qualitative Ausrichtung ist der Kindergarten Hoi Hop B im Bezirk Vinh Yen, der die Betreuungsqualität stärkt und eine klar kindzentrierte Lernumgebung fördert. Solche Einrichtungen setzen auf die Förderung des Kindes als Mittelpunkt pädagogischer Arbeit und unterstützen so eine umfassende Entwicklung.
Trends, Lücken und Ausblick
Innerhalb eines Jahres wuchs die Zahl der Vorschulkinder um mehr als 13.000. Außerdem wird berichtet, dass die Einschulungsquote in bestimmten Altersgruppen über 40 % lag und damit das Niveau des Vorjahres übertraf. Diese Entwicklung begründet den Anspruch, künftig eine flächendeckende Vorschulerziehung für Kinder im Alter von drei bis fünf Jahren anzustreben. Als Grundlage für diese Zielsetzung werden eine vorausschauende Netzplanung und der Ausbau privater Bildungsanbieter in Städten, Industriegebieten und Regionen mit Arbeitskräftebedarf genannt.
Was Eltern und Bildungseinrichtungen jetzt wissen sollten
Für Eltern sind zwei Punkte wichtig: Erstens signalisiert die hohe Teilnahme, dass viele Kinder einen stabilen Zugang zur Betreuung und Verpflegung erhalten. Zweitens ist die Entwicklung ein Hinweis darauf, dass der Ausbau privater Angebote in Ballungsräumen erfolgt — für Familien bedeutet das mehr Auswahl, aber auch Unterschiede in Kosten und Ausrichtung. Schulen und Träger sollten die Balance zwischen Quantität und Qualität weiter im Blick behalten, besonders in weitläufigen oder dünn besiedelten Regionen, wo logistische Hürden und personelle Ressourcen eine größere Rolle spielen.