Von Donnerstag bis Samstag wird die Linzer Innenstadt erneut zur Bühne: Das 38. Pflasterspektakel bringt laut Veranstaltern 108 Compagnien und mehr als 300 Künstlerinnen und Künstler aus 44 Ländern nach Linz. In diesem Jahr wurde das Festivalgelände erweitert und reicht erstmals bis zum Schlossberg, wodurch neue Spielorte und ein größeres Angebot für Besucherinnen und Besucher entstehen.
Erweiterte Spielorte und Programmhighlights
Neu im Gelände sind mehrere Spielorte rund um das Schloss. Auf der Terrasse vor dem Schlossmuseum erwartet Familien an allen drei Festivaltagen ein eigenes Kinderprogramm mit Luftballontieren und Kinderschminken. Insgesamt umfasst das Festivalgelände heuer rund 40 Spielorte, darunter bekannte Plätze der Innenstadt sowie erstmals Bereiche am Berg.
- 108 Compagnien aus aller Welt
- Mehr als 300 auftretende Künstlerinnen und Künstler
- 44 Länder sind vertreten
- Rund 40 Spielorte, erstmals bis zum Schlossberg
Zu den Programmneuheiten zählen die sogenannten „Shows to go“, bei denen sich Publikum und Künstlerinnen und Künstler gemeinsam durch die Stadt bewegen. Ein Beispiel dafür ist ein Stadtrundgang mit einem Clownpaar aus Spanien und Deutschland, das das Publikum zu ungewöhnlichen Stadtansichten führen will. Während des Festivals öffnen zudem der Mariendom, die Ursulinenkirche und der Alte Dom als Ruhe- und Erholungszonen, damit Besucherinnen und Besucher dem Trubel kurz entkommen können.
„Shows to go“
Eintritt und Finanzierung
Der Eintritt zum Pflasterspektakel ist kostenlos. Die Bezahlung der Auftritte erfolgt traditionell über freiwillige Spenden des Publikums, das sogenannte Hutgeld. Damit bleibt das Festival offen und niederschwellig zugänglich — ein wichtiger Aspekt für die kulturelle Vielfalt in der Innenstadt.
| Fakt | Angabe |
|---|---|
| Compagnien | 108 |
| Künstlerinnen/Künstler | mehr als 300 |
| Länder | 44 |
| Spielorte | rund 40 (inkl. Schlossberg) |
Was Linzerinnen und Linzer wissen sollten
Für Anrainerinnen und Anrainer sowie Gewerbetreibende bedeutet die Ausweitung des Festivalgeländes bis zum Schlossberg veränderte Fußgängerströme und zeitweise stärkere Frequentierung bestimmter Plätze. Besucherinnen und Besucher profitieren von einem größeren Angebot und zusätzlichen Ruhebereichen in den geöffneten Kirchen. Wer das Pflasterspektakel nutzen möchte, sollte sich auf Laufwege einstellen und bei Bedarf frühzeitig anreisen, um beliebte Vorstellungen nicht zu verpassen. Da der Eintritt frei ist, empfiehlt sich ein respektvoller Umgang mit den Künstlerinnen und Künstlern — Spenden („Hutgeld") bleiben die wichtigste Einnahmequelle der Veranstaltungen.
Das Pflasterspektakel ist damit erneut ein bedeutender Kulturimpuls für die Stadt: Es bringt internationale Straßenkunst in den öffentlichen Raum und verbindet Innenstadt, Schlossberg und Kirchenräume zu einem temporären, offenen Festivalgelände.