Neues Freizeitzentrum an der Donau: Das Mirador öffnet
In Krems ist das neue Erlebnisbad Mirador offiziell eröffnet worden. Nach rund zwei Jahren Bauzeit wurde das Freizeitprojekt, das mit einem Investitionsvolumen von 40 Millionen Euro errichtet wurde, der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Bad wurde zwischen Donau und Stein errichtet und soll sowohl ein Angebot für die lokale Bevölkerung als auch einen Anziehungspunkt für die Region darstellen.
Architektur, Angebot und Bedeutung
Das Gebäude zeichnet sich architektonisch durch ein mehrstufiges Konzept aus: Auf drei Ebenen sind verschiedene Wasserflächen angeordnet, die nicht nur unterschiedliche Nutzungen erlauben, sondern auch weite Ausblicke auf das Stift Göttweig, die Wachau und die Stadt Krems bieten. Die verantwortlichen Architekten beschrieben das Haus als in die Landschaft verzahntes Bauwerk, das Materialien und Farbgebung an die Umgebung anpasst.
- Kosten: 40 Millionen Euro
- Beteiligte Firmen: 45
- Bauzeit: rund zwei Jahre
- Eröffnungskomponenten: Freibad sofort geöffnet, Hallenbad startet am 1. September
Das Angebot richtet sich laut Projektbeschreibung an unterschiedliche Zielgruppen: Familien mit Kindern, Saunagäste in der Wellnesszone sowie Sport- und Extremsportinteressierte. Für die Stadtverwaltung stellt das Projekt eine der größten Investitionen der vergangenen Jahrzehnte dar.
„eine neue Oase – ein Ort, wo ganz viele Familien ihre Erinnerungen haben werden“
Dieses Zitat wurde bei der Eröffnungsfeier in Anspielung auf die Intention des Baus genannt. Ebenso wurde darauf hingewiesen, dass der Vorgängerbau, das alte Hallenbad, mehr als ein halbes Jahrhundert alt gewesen sei und nicht mehr den heutigen Anforderungen entsprach.
Praktische Hinweise für Besucher
Das Freibad ist bereits in den Sommerbetrieb gestartet; das Hallenbad bleibt bis zum 1. September für weitere Inbetriebnahmephasen und den Innenbetrieb geschlossen. Besucher sollten bei den ersten Öffnungstagen mit größerem Andrang rechnen. Konkrete Informationen zu Eintrittspreisen, Öffnungszeiten und Reservierungsmöglichkeiten liegen derzeit in der offiziellen Kommunikation der Stadt bzw. der Betreibergesellschaft vor und werden empfohlen abzufragen, bevor man eine längere Anfahrt plant.
Lokale Folgen und Einordnung
Für Krems bedeutet das Mirador nicht nur eine neue Freizeitmöglichkeit: Durch die Investition in eine moderne Infrastruktur können sich längerfristige Effekte auf Tourismus, Naherholung und die Standortqualität der Stadt ergeben. Bürgermeisterliche Einschätzungen hoben die Bedeutung der Maßnahme für die kommunale Infrastruktur hervor und bezeichneten das Projekt als großangelegte Ausgabe, die für die kommenden Jahrzehnte relevant sein dürfte.
| Fakt | Angabe |
|---|---|
| Investitionsvolumen | 40 Mio. € |
| Anzahl beteiligter Firmen | 45 |
| Bauzeit | rund 2 Jahre |
| Inbetriebnahme Freibad | sofort |
| Inbetriebnahme Hallenbad | 1. September |
Die Eröffnung wurde mit einem Festprogramm begleitet, das von klassischer Musik bis zu funkigen und tanzbaren Nummern reichte. Kommunalpolitisch und stadtplanerisch bleibt das Projekt aufmerksam zu begleiten: Aspekte wie Kostenentwicklung, laufende Betriebskosten und angenommenes Besuchsaufkommen werden für die Haushaltsplanung und die langfristige Nutzbarkeit relevant sein.
Für die Menschen in Krems bringt das Mirador kurzfristig erweiterte Freizeitmöglichkeiten am Donauufer und langfristig potenzielle Impulse für Naherholung und Tourismus.