Haltestellen-Offensive setzt Ausbau fort
In Wiener Neustadt sind an der Lazarettgasse, nahe der Robert-Stolz-Siedlung, zwei neue Wartehäuser errichtet worden. Die Anlagen wurden kürzlich fertiggestellt und ergänzen die städtische Initiative, die Haltestellen im Stadtgebiet komfortabler und wetterfester zu gestalten. Betroffen sind Wartebereiche in beide Fahrtrichtungen; die stadteinwärts gelegene Haltestelle bietet zwei Sitzbänke und eine Sammelstelle für Maxi-Taxis, stadtauswärts gibt es eine Sitzbank.
Die Bedienung der Haltestellen erfolgt regelmäßig durch die Linie 4, die in halbstündlichen Intervallen hält. Die neuen Unterstände wurden von den GW Wiener Neustadt Integrative Betriebe gefertigt. Zur Bauweise zählen eine feuerverzinkte Stahlkonstruktion mit Trapezblech-Überdachung sowie Seiten- und Rückwände aus Sicherheitsglas. Begleitend wurden die umliegenden Flächen aufgewertet und Beete für eine Grünbepflanzung angelegt.
"Unsere Haltestellen-Offensive ist eine Investition in Lebensqualität, Sicherheit und einen attraktiven öffentlichen Verkehr. Die zwei neuen Wartehäuser in der Lazarettgasse bieten den Fahrgästen nun Schutz vor Wind und Wetter, erhöhen den Komfort und stärken zudem das Erscheinungsbild. Damit fördern wir einmal mehr die Bereitschaft, öffentliche Verkehrsmittel in Wiener Neustadt zu nutzen", so ÖVP-Stadtrat Franz Dinhobl.
Technische Daten auf einen Blick
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Hersteller | GW Wiener Neustadt Integrative Betriebe |
| Größe | 3,60 x 2 Meter |
| Konstruktion | feuerverzinkter Stahl, Trapezblech-Überdachung |
| Wände | Sicherheitsglas (Seiten- und Rückwand) |
| Sitzplätze | stadteinwärts: 2 Bänke; stadtauswärts: 1 Bank |
| Bedienung | Linie 4 (halbstündlich) |
Ausblick: weitere Stationen 2026
Im laufenden Jahr sind weitere Erneuerungen geplant. Für das zweite Halbjahr 2026 nennt die Stadt konkrete Standorte, an denen Wartehäuser entweder erneuert oder neu errichtet werden sollen:
- Bräunlichgasse (Fahrtrichtung Bahnhof)
- Merkur City (Fahrtrichtung Zentrum)
- Wohlfahrtgasse (im Zuge der Radwegverlängerung, Bauarbeiten laufen)
Diese Maßnahmen sind Teil einer langfristig angelegten Strategie, den öffentlichen Verkehr in Wiener Neustadt attraktiver zu machen. Für Pendlerinnen und Pendler bedeuten solche Verbesserungen konkreten Mehrwert: Schutz vor Witterung, zusätzliche Sitzmöglichkeiten und ein aufgeräumteres Erscheinungsbild der Haltestellen. Gleichzeitig sorgt die Produktion durch einen integrativen Betrieb für lokale Wertschöpfung.
Für Bewohnerinnen und Bewohner der Robert-Stolz-Siedlung wie auch für Nutzerinnen und Nutzer der Linie 4 sind die neuen Unterstände vor allem ein praktischer Gewinn im Alltag. Die Stadtverwaltung hat bereits Fahrpläne und die Einbindung in weitere Maßnahmen umrissen; Anwohnende sollten sich bei Fragen zum genauen Zeitplan oder zu möglichen weiteren Anpassungen an die zuständigen Stellen der Stadt wenden.