Eine Frau, die Mitte Juli am Miesweg entlang des Traunseeufers schwer gestürzt war, hat sich in einem offenen Brief öffentlich für den schnellen und koordinierten Einsatz zahlreicher Helfer bedankt. Die Verletzte zog sich eine komplizierte Verletzung im Bereich des Unterschenkels beziehungsweise Knöchels zu; später folgte eine Operation in Vöcklabruck.
Rettung wegen Unzugänglichkeit per Boot
Weil die Unfallstelle für Rettungsfahrzeuge nicht erreichbar war, übernahmen die Bergrettung Gmunden und das Rote Kreuz die Erstversorgung vor Ort. Anschließend brachte ein Polizeiboot die Patientin über den Traunsee zum Badeplatz der Freiwilligen Feuerwehr Gmunden. Dort wartete bereits der Notarzt, bevor die Frau ins Salzkammergut Klinikum Gmunden und später zur Operation nach Vöcklabruck transportiert wurde.
Wertschätzung für Ersthelfer und Einsatzorganisationen
„Ohne diese Menschen wäre alles anders gekommen“
In ihrem Schreiben hebt die Frau mehrere Helfergruppen namentlich hervor: die Freundin, die unmittelbar nach dem Sturz handelte und den stark verdrehten Fuß wieder einrenkte; zufällig anwesende Spaziergänger, die mit Tipps unterstützten; eine Familie, die den Rettungskräften beim Auffinden des genauen Standorts half; sowie die Polizei, die Bergrettung, das Rote Kreuz und den Notarzt, deren Zusammenarbeit sie als äußerst professionell beschreibt.
- Ort: Miesweg, Traunseeufer (Bezirk Gmunden)
- Zeitpunkt: Mitte Juli (Unfall), Dankesbrief einige Zeit danach
- Beteiligte Einsatzorganisationen: Polizei, Bergrettung Gmunden, Rotes Kreuz, Notarzt, Freiwillige Feuerwehr Gmunden
- Weitere Behandlung: Salzkammergut Klinikum Gmunden; anschließende Operation in Vöcklabruck
Bedeutung für die Region
Der Vorfall verweist auf zwei Themen, die für Anrainer und Erholungssuchende im Salzkammergut relevant sind: zum einen die schwierige Zugänglichkeit mancher Uferwege für Rettungsfahrzeuge, zum anderen die Bedeutung gut koordinierter Einsätze über mehrere Organisationen hinweg. Dass der Transport über den See notwendig wurde, unterstreicht, wie wichtig Wasserfahrzeuge der Exekutive und der Feuerwehren in der Region sein können.
| Zeitlicher Ablauf | Maßnahme |
|---|---|
| Unmittelbar nach Sturz | Erstversorgung durch Freundin und anwesende Spaziergänger |
| Erste Einsatzmaßnahmen | Bergrettung und Rotes Kreuz übernehmen Versorgung |
| Transport | Transport mit Polizeiboot zum Badeplatz der Feuerwehr Gmunden |
| Krankenhausversorgung | Aufnahme im Salzkammergut Klinikum Gmunden, später OP in Vöcklabruck |
Die verletzte Frau betont in ihrem Brief, wie sehr ihr die professionelle Versorgung und das koordinierte Handeln der verschiedenen Helfer das Leben erleichtert und mögliche Langzeitfolgen abgewendet hätten. Solche Schilderungen sind zugleich ein Appell an alle Erholungssuchenden, auf schwierigen Uferwegen besonders vorsichtig zu sein, und an Verantwortliche, Einsatzwege und -mittel regelmäßig zu überprüfen.
Die Schilderung liegt der Redaktion vor; nähere medizinische Informationen wurden seitens der Patientin nicht übermittelt.