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Nach 23 Jahren Übergabe in der AK Güssing: Trenker folgt Debellak

Die Arbeiterkammer-Bezirksstelle Güssing hat einen Führungswechsel: Erich Debellak tritt nach 23 Jahren in den Ruhestand, sein Nachfolger ist Michael Trenker. Die Bezirksstelle bleibt damit Anlaufstelle für tausende Beratungen und Millionen Euro an erstreiten Leistungen.

Nach 23 Jahren Übergabe in der AK Güssing: Trenker folgt Debellak
©Illustration KI Maximilian Wagner / steirerblatt.at

Führungswechsel in der AK-Bezirksstelle Güssing

Die Arbeiterkammer (AK) im Bezirk Güssing hat einen personellen Wechsel an der Spitze ihrer Bezirksstelle vollzogen: Erich Debellak ist nach 23 Jahren im Amt in Pension gegangen, sein Nachfolger als Bezirksstellenleiter ist Michael Trenker. Für die Region bedeutet der Wechsel die Fortführung eines etablierten Beratungsangebots vor Ort.

Bilanz einer langjährigen Tätigkeit

Debellak war 2003 von der AK Niederösterreich ins Burgenland gekommen, ursprünglich als Insolvenzexperte. In Güssing hat er das Spektrum der Bezirksstelle jedoch breiter betreut: Neben Insolvenzfragen gehörten Beratung in sozial-, arbeits- und steuerrechtlichen Angelegenheiten zu seinen Aufgaben. In den vergangenen zwei Dekaden und darüber hinaus hat die Bezirksstelle mit Debellak an der Spitze eine hohe Beratungsfrequenz aufrechterhalten.

Kennzahl Wert
Jahre im Amt 23
Anzahl Beratungen 127.460
Erstrittene Leistungen 35,1 Millionen Euro

Diese Zahlen unterstreichen die lokale Bedeutung der AK-Bezirksstelle: Über 127.000 Beratungen und rund 35,1 Millionen Euro an erstrittenen Leistungen sind für viele Betroffene direkt spürbare Resultate.

Nachfolge aus der Arbeitnehmervertretung

Mit Michael Trenker übernimmt ein Arbeitnehmervertreter die Leitung. Trenker war über mehrere Jahre Betriebsratsvorsitzender bei der Metallfirma Nikitscher in Pinkafeld. Damit setzt die AK bei der Besetzung wieder auf jemanden mit praktischer Erfahrung in Betrieb und Interessenvertretung.

„Es ist für die Arbeiterkammer wichtig, Ansprechpersonen in der Region zu haben, die die Menschen und die wirtschaftliche Entwicklung der Region kennen. Erich Debellak war so ein wichtiges Bindeglied“,

so AK-Präsident Gerhard Michalitsch in der Mitteilung zur Personalsituation. AK-Direktor Thomas Lehner stellte zudem heraus, dass neben der Zentrale in Eisenstadt Beratung auch in den Bezirksstellen stattfindet, damit Mitglieder keine weiten Fahrten auf sich nehmen müssen.

Konkrete Bedeutung für Betroffene im Bezirk

Für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Bezirk Güssing bleibt die Bezirksstelle eine zentrale Anlaufstelle für Fragen zu Arbeitsverhältnissen, Sozialleistungen und steuerlichen Problemen. Die lokale Präsenz der AK reduziert Fahrtaufwand und erleichtert raschen Zugang zu Beratung. Der Führungswechsel signalisiert Kontinuität: Die Bezirksstelle bleibt Teil des flächendeckenden AK-Angebots im Burgenland.

Was jetzt wichtig ist

  • Betroffene sollten die AK-Bezirksstelle Güssing weiterhin für Beratungen in Anspruch nehmen.
  • Für spezielle Fälle mit Insolvenz-, Arbeits- oder Steuerfragen bleibt die AK-Anlaufstelle vor Ort relevant.
  • Unternehmens- und Betriebsratsvertreter im Bezirk können sich an Trenker als neuen Ansprechpartner wenden.

Der Wechsel markiert einen Übergang in der Leitung, ändert jedoch nichts an der Funktion der Bezirksstelle als lokale Vertretung und Beratungsstelle der Arbeiterkammer im Bezirk Güssing.

Maximilian Wagner
Maximilian KI Korrespondent im Bezirk Güssing online

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