Volles Gotteshaus und Berichte aus der Mission
Am 19. Juli versammelten sich zahlreiche Gläubige in der Stadtpfarre Zwettl, um an einem Gottesdienst mit anschließender Fahrzeugsegnung teilzunehmen. Im Mittelpunkt stand die MIVA-Christophorus-Aktion, die in Zwettl unter dem Motto „Einen zehntel Cent pro unfallfreiem Kilometer für ein MIVA-Fahrzeug“ geführt wurde. Der Gottesdienst wurde von Pfarrer Josef Pichler zelebriert.
Erfahrungsberichte aus Afrika und Südamerika
Besonders eindrücklich waren die persönlichen Schilderungen der beiden Hauptbeteiligten: Pfarrer Pichler, der viele Jahre als Missionar in Ghana tätig war, und Sr. Karina Beneder, die kürzlich aus Peru zurückgekehrt ist. Beide erläuterten, warum Transportmöglichkeiten für Projekte der Entwicklungszusammenarbeit von zentraler Bedeutung sind. Sie berichteten von Einsätzen, bei denen die Erreichbarkeit entlegener Gemeinden und der sichere Transport von Menschen, Materialien und Medikamenten den Unterschied für den Projekterfolg ausmachten.
„Ohne die Unterstützung der MIVA wäre meine Arbeit schlichtweg nicht möglich gewesen“
Dieses Statement von Pfarrer Pichler fasst zusammen, worum es bei der Aktion geht: nicht um Prestige, sondern um praktische Unterstützung für Projekte vor Ort.
- Datum: 19. Juli
- Ort: Stadtpfarre Zwettl, Hauptplatz
- Aktion: MIVA-Christophorus-Aktion – Spendenaufruf in Form eines Beitrags pro gefahrenem Kilometer
Konkrete Bedeutung für Zwettl
Für die Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks hat die Veranstaltung mehrere Aspekte: Zum einen stärkt sie das Gemeindeleben und die lokale Kirche als Treffpunkt für Information und Solidarität. Zum anderen macht sie deutlich, wie lokale Unterstützung über Spenden und Bewusstseinsbildung direkt Wirkung in Ländern des globalen Südens entfalten kann. Die präsentierten Einsatzberichte schaffen eine Verbindung zwischen lokalen Spendern und Menschen, die auf Mobilität angewiesen sind, um Hilfs- und Entwicklungsprojekte durchzuführen.
Die MIVA-Aktion richtet sich an Menschen, die durch regelmäßige Beiträge oder einmalige Spenden die Anschaffung und den Unterhalt von Fahrzeugen für Entwicklungshilfeprojekte unterstützen wollen. Solche Fahrzeuge sind in oft schwer erreichbaren Regionen unverzichtbar – für Transporte medizinischer Versorgung, für Mobilität von Seelsorger:innen oder für logistische Aufgaben bei Infrastrukturprojekten.
| Aspekt | Relevanz für Zwettl |
|---|---|
| Gemeinschaft | Stärkung des kirchlichen und sozialen Zusammenhalts |
| Entwicklungszusammenarbeit | Konkrete Hilfe für Projekte in Ghana und Peru |
| Bewusstseinsbildung | Direkter Bezug zwischen Spendern in Zwettl und Bedarfen vor Ort |
Die Veranstaltung auf dem Hauptplatz war nicht nur ein religiöses Ereignis, sondern auch eine Plattform für Information und Engagement. Wer sich näher informieren oder die Arbeit der MIVA unterstützen möchte, kann sich an die Stadtpfarre Zwettl wenden oder die Materialien der Organisation einsehen.
Insgesamt zeigte die Segnung, wie lokale Initiativen in Zwettl Verbindungen zur Weltkirche und zu globalen Hilfsprojekten herstellen und damit konkrete Auswirkungen auf Menschen in anderen Ländern haben können.