Gemeinschaft und Wegstrecke
Unter dem Motto „Gemeinschaft erleben“ machten sich Anfang Juli Pilgerinnen und Pilger aus dem Bezirk auf den Weg entlang des Bernhardiwegs. Die Gruppe startete im Lindenhof des Stiftes Zwettl nach einem Gottesdienst und dem Pilgersegen, der von Pater Paulus Nüss gespendet wurde. Die Pilgerbegleiterinnen und -begleiter Ingrid Reuberger, Heinz Schierhuber und Günther Prinz hatten zur gemeinsamen Etappe aufgerufen.
Die erste Etappe führte über Oberstahlbach, die Bernhardoase und Sallingstadt bis nach Schweiggers, der Heimatpfarre einiger Begleiter. Neben Fußstrecke und Austausch standen besinnliche Texte, Gebete, gemeinsame Lieder und Phasen der Stille auf dem Programm. Für viele Teilnehmende war dies nicht nur eine Wanderung, sondern ein bewusst gestalteter gemeinsamer Erfahrungsraum.
Konkrete Bedeutung für Zwettl
Solche Pilgerungen wirken lokal in mehrfacher Hinsicht: Sie stärken nachbarschaftliche Beziehungen, tragen zur Nutzung regionaler Wege und Einrichtungen bei und machen kirchliche Orte wie den Lindenhof des Stiftes Zwettl als Ausgangspunkt sichtbar. Für Menschen, die Gemeinschaft suchen oder einen religiösen Impuls, bieten derartige Etappen niederschwellige Zugänge.
- Startpunkt: Lindenhof des Stiftes Zwettl
- Organisator:innen / Pilgerbegleiter: Ingrid Reuberger, Heinz Schierhuber, Günther Prinz
- Etappenorte der ersten Wanderung: Oberstahlbach, Bernhardoase, Sallingstadt bis Schweiggers
Teilnehmende äußerten bereits Vorfreude auf die nächste Etappe: Diese soll von Schweiggers zum Jahrtausendlebensturm bei Siebenlinden führen. Ein konkreter Termin steht noch nicht fest; die Planung und Ankündigung erfolgen über die Pilgerbegleiter und die beteiligten Pfarren.
| Datum | Start | Ziel |
|---|---|---|
| Anfang Juli | Lindenhof des Stiftes Zwettl | Schweiggers |
Für Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks bedeutet das: Wer an einer künftigen Etappe teilnehmen möchte, kann sich an die lokalen Pfarren oder die genannten Pilgerbegleiter wenden. Solche Angebote sind offen gestaltet und richten sich an Menschen, die Gemeinschaft, Besinnung und Wandern verbinden möchten. Die Fortsetzung des Bernhardiwegs in unserer Region bleibt damit ein lokales Projekt mit Ausstrahlung auf mehrere Gemeinden.