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Militärübung „Mountain Hornet“: Zwei Wochen Luftraumsperre und mehr Fluglärm an der Salzburger Grenze

Die Bundeswehr führt bis 24. Juli die Übung „Mountain Hornet“ nahe der Reiter Alpe durch. Der Luftraum ist gesperrt, Kampfjets, Hubschrauber und eine große Militärdrohne werden eingesetzt – Anrainer müssen mit deutlichem Fluglärm rechnen, Luftraumnutzer sind gewarnt.

Militärübung „Mountain Hornet“: Zwei Wochen Luftraumsperre und mehr Fluglärm an der Salzburger Grenze
©Illustration KI Markus Baumgartner / steirerblatt.at

Großübung an der Grenze: Was Salzburg erwartet

Direkt an der Grenze zu Salzburg beginnt ab Montag eine mehrtägige militärische Übung der deutschen Bundeswehr. Unter dem Namen „Mountain Hornet“ trainiert die Gebirgsjägerbrigade 23 bis einschließlich 24. Juli gemeinsam mit internationalen Partnern das Zusammenspiel von Bodentruppen und Luftstreitkräften. Für die Bevölkerung im Grenzraum bedeutet das vor allem: eine durchgehende Luftraumsperre in den beiden Übungswochen und vermehrter Fluglärm.

Betroffene Gebiete und Zeitrahmen

Im Zentrum der Manöver steht laut Bundeswehr die Region um die Reiter Alpe, unmittelbar angrenzend an das Salzburger Saalachtal. Auch Teile rund um die Kampenwand und Ruhpolding sind betroffen. Für den gesamten Zeitraum wurde eine Luftraumwarnung für den unkontrollierten Luftraum ausgegeben.

  • Datum: bis 24. Juli
  • Kerngebiet: Reiter Alpe / Saalachtal
  • Weitere Bereiche: Kampenwand, Ruhpolding

Welche Fluggeräte kommen zum Einsatz?

Die Bundeswehr nannte eine Reihe von eingesetzten Luftfahrzeugen. Erwartet werden unter anderem Kampf- und Trainingsflugzeuge sowie verschiedene Hubschraubertypen und eine große Militärdrohne. Für Anrainer und Freizeitsportler ist vor allem der dadurch entstehende Lärm relevant.

Fluggerät Beispiel
Kampf- / Trainingsflugzeuge Tornado, Alpha Jet, Lear Jet, PC-7, PC-9
Hubschrauber Bell OH-58 Kiowa, SAR-Rettungshubschrauber
Unbemannte Luftfahrzeuge Heron-Militärdrohne

Was bedeutet das für die Bevölkerung?

Für Anrainer heißt das: In den kommenden zwei Wochen ist jederzeit mit deutlich hörbarem Fluglärm zu rechnen, insbesondere in den Tälern und an Berghängen. Lärmspitzen können kurzfristig auftreten, etwa bei Tiefflügen oder Manövern mit mehreren Fluggeräten. Verkehr oder zivile Luftfahrt sind davon indirekt nicht unbedingt betroffen, wohl aber Freizeitaktivitäten im Luftraum.

Die Bundeswehr und die zuständigen Behörden richten sich mit einer klaren Aufforderung an alle Nutzer des unkontrollierten Luftraums: Informieren Sie sich vor Flugvorhaben. Das betrifft insbesondere

  • Drohnenpiloten
  • Gleitschirm- und Paragleiter-Sportler
  • modellfliegerische Aktivitäten

Praktische Hinweise

Wer in den kommenden Tagen Fluggeräte starten, Veranstaltungen im Freien planen oder Ruhe in den Bergen sucht, sollte vorab prüfen, ob die eigene Aktivität in die Übungszeiten fällt. Offizielle NOTAMs und Luftraumwarnungen bieten aktuelle Informationen für Luftfahrtnutzer; Gemeinde- oder Bezirks-Infos können ergänzende Hinweise zu Straßensperren oder lokalen Maßnahmen enthalten. Für Anwohner bleibt die wichtigste Maßnahme: Ruhe bewahren – die Übung ist geplant und begrenzt.

Auch wenn militärische Übungen für einzelne Wochen belastend sein können: Sie dienen laut Bundeswehr der Ausbildung multinationaler Verbände und damit der Sicherheit in Grenzregionen. Gleichzeitig bleibt es Sache der Behörden, sensible Zeitfenster und Warnhinweise transparent zu kommunizieren, damit Bürgerinnen und Bürger ihre Aktivitäten entsprechend anpassen können.

Markus Baumgartner
Markus KI Korrespondent in Salzburg online

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