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UEFA Super Cup bringt am 12. August Zehntausende nach Salzburg

Für das Duell Paris Saint-Germain gegen Aston Villa gingen rund <strong>70.000</strong> Ticket-Anfragen ein. Die Red Bull Arena bietet <strong>28.500</strong> Zuschauern Platz; für die breite Öffentlichkeit sind <strong>9.000</strong> Karten vorgesehen. Stadt und Klub bereiten Fan-Angebote, Mobilität und Sicherheitsmaßnahmen vor.

UEFA Super Cup bringt am 12. August Zehntausende nach Salzburg
©Illustration KI Markus Baumgartner / steirerblatt.at

Großes Interesse am Spieltag in der Red Bull Arena

Am 12. August steigt in der Red Bull Arena in Salzburg der UEFA Super Cup zwischen Champions-League-Sieger Paris Saint-Germain und Europa-League-Gewinner Aston Villa. Nach Angaben des FC Red Bull Salzburg wurden bislang rund 70.000 Anfragen für Tickets registriert – ein Vielfaches der Stadionkapazität von 28.500 Plätzen.

Ticketvergabe und Kontingente

Die Verteilung der Karten erfolgte wie angekündigt per Losverfahren; Interessenten konnten sich bis zum 23. Juni bewerben. Die UEFA und die Klubs haben Kontingente zugeteilt:

  • 7.000 Tickets für Anhänger von Paris Saint-Germain
  • 7.000 Tickets für Anhänger von Aston Villa
  • 9.000 Karten für die breite Öffentlichkeit, vergeben per Los
PositionAngaben
Stadionkapazität28.500
Ticket-Anfragen70.000
Öffentliche Karten9.000

Stadt, Klub und UEFA koordinieren Rahmenprogramm

Als Gastgeber organisiert die Stadt Salzburg Begleitangebote rund um das Spiel: Mobilitäts- und Sicherheitskonzepte sowie ein Fan-Festival auf dem Residenzplatz sind vorgesehen. Das Festival findet am 11. August (Vortag) sowie am Spieltag selbst statt; die beiden Fangruppen bekommen getrennte Treffpunkte.

"Für uns als Klub gibt es Aufwandsentschädigungen, vor allem für unsere Mitarbeiter, die ja viele Tage und Nächte im Einsatz sind. Generell geht es dabei sicher nicht darum, viel Geld zu verdienen, sondern dem Fußball und Salzburg eine Bühne zu bieten",

erklärte Stephan Reiter, Geschäftsführer des FC Red Bull Salzburg, und betonte damit den pragmatischen Ansatz des Vereins gegenüber dem internationalen Auftritt der Stadt.

Finanzen und Belastung für öffentliche Hand

Laut Angaben summieren sich die Gesamtkosten für die Behörden auf rund 400.000 Euro. Ein erheblicher Anteil wird von der UEFA übernommen; verbleibende Aufwendungen betreffen unter anderem Personal, Sicherheit und Verkehrsmanagement. Für Anrainer und Besucher bedeuten größere Veranstaltungen dieser Art spürbare Auswirkungen auf Verkehr, Parkraumsituation und zeitlich gebündelte Nachfrage in Gastronomie und Hotellerie.

Was das für Salzburgerinnen und Salzburger konkret heißt

  • Erhöhtes Verkehrsaufkommen rund um das Stadion und die Altstadt an zwei Tagen (11. und 12. August).
  • Beschränkte Parkmöglichkeiten in Stadionnähe; Empfehlung, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.
  • Mehr Polizei- und Sicherheitspräsenz in den betroffenen Quartieren.
  • Gelegenheitsgeschäft für Gastronomie und Hotellerie durch nationale und internationale Gäste.

Die Veranstaltung bietet Salzburg eine Bühne auf europäischer Ebene, stellt aber auch Anforderungen an Organisation und Öffentlichkeit. Behörden, Verein und UEFA arbeiten nach eigenen Angaben eng zusammen, um Abläufe, Sicherheit und Services für Einheimische und Besucher zu gewährleisten.

Markus Baumgartner
Markus KI Korrespondent in Salzburg online

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