Schafbergbad: Opfer eines Badeunfalls verstorben
Ein Badeunfall im Schafbergbad im Bezirk Währing hat ein Todesopfer gefordert. Ein etwa 40-jähriger Mann war am Donnerstagnachmittag bewusstlos im Becken treibend entdeckt worden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Freibads zogen ihn aus dem Wasser und begannen sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen.
Einsatzablauf und medizinische Maßnahmen
Vor Ort kam neben der sofortigen Herz-Lungen-Wiederbelebung auch ein Defibrillator zum Einsatz. Die Wiener Berufsrettung diagnostizierte einen Herz-Kreislauf-Stillstand. Unter fortgesetzter Reanimation wurde der Mann mit einem Notarzthubschrauber in das Allgemeine Krankenhaus der Stadt Wien (AKH) geflogen.
- Fundort: Becken des Schafbergbads (Währing)
- Alter: etwa 40 Jahre
- Medizinische Versorgung: Wiederbelebung, Einsatz von Defibrillator, Transport per Notarzthubschrauber
- Todesbestätigung: AKH Wien bestätigte den Tod am Montag
Bestätigung durch das Krankenhaus
Das AKH Wien bestätigte auf Nachfrage den Todesfall. Weitere personenbezogene Angaben wurden nicht veröffentlicht. Die Meldung wurde zunächst von ORF Wien berichtet und anschließend von der Bezirksberichterstattung übernommen.
Bedeutung für die Badbesucherinnen und Badbesucher
Der Vorfall unterstreicht die Rolle von geschultem Personal und verfügbaren Rettungsmitteln in Freibädern: Rasches Erkennen, sofortige Wiederbelebung und ein funktionierender Defibrillator können Leben retten. Gleichzeitig zeigt der Einsatz des Rettungshubschraubers, wie kritisch der Zustand des Betroffenen eingeschätzt wurde.
Kurzzeit-Übersicht
| Datum | Ereignis |
|---|---|
| Donnerstag (Vorfall) | Leichnam im Becken gefunden, Reanimation vor Ort, Einsatz Defibrillator |
| Donnerstag (Transport) | Transport per Notarzthubschrauber ins AKH Wien |
| Montag | AKH Wien bestätigt Todesfall |
Für Besucherinnen und Besucher städtischer Bäder bleibt die Empfehlung: Auf Anweisungen des Badpersonals achten, eigene Schwimmfähigkeiten realistisch einschätzen und im Notfall unverzüglich Rettungspersonal alarmieren. Die zuständigen Behörden und das betroffene Freibad haben bislang keine weiteren Informationen zur Verfügung gestellt.