Sport Knittelfeld Bezirk Murtal

Knittelfeld strebt nach Umbruch in der Oberliga Nord: Verjüngung und vier Neuzugänge

Der ESV Knittelfeld geht nach einer von Verletzungen geprägten Saison mit einem verjüngten Kader sowie vier neuen Spielern in die nächste Spielzeit der Oberliga Nord. Ziel ist eine deutliche Verbesserung gegenüber Rang <strong>10</strong> und <strong>31</strong> Punkten.

Knittelfeld strebt nach Umbruch in der Oberliga Nord: Verjüngung und vier Neuzugänge
©Illustration KI Verena Bauer / steirerblatt.at

Neustart beim ESV Knittelfeld nach schwieriger Saison

Der ESV Knittelfeld will in der kommenden Spielzeit der Oberliga Nord einen klaren Schnitt machen. Die Mannschaft, die zuletzt mit einer anhaltenden Verletzungsserie zu kämpfen hatte, beendet die vergangene Saison auf dem zehnten Tabellenplatz mit 31 Punkten. Klubführung und Trainer haben in den vergangenen Wochen personelle Entscheidungen getroffen, die den Kader deutlich verjüngen sollen.

Sportlich bedeuteten die Ausfälle der vergangenen Monate eine konstante Belastung für die Einsatzplanung und Form. Trotz dieser Widrigkeiten sammelte das Team eine Bilanz von 8 Siegen, 7 Unentschieden und 11 Niederlagen. Die Verantwortlichen sehen die Sommerpause als Chance, die Mannschaft neu auszurichten und verstärkt auf junge, hungrige Akteure zu setzen.

Mit dem Rückzug etablierter Spieler und mehreren Abgängen vollzieht der Verein eine sichtbare Umstrukturierung. Zwei Routiniers haben ihre Karriere beendet: Sulejman Mujic und Patrick Berner. Zudem verließen mit Adrian Zaharia (Wechsel zum FC Fohnsdorf) und Rami Barakat (Wechsel nach St. Margarethen) auch spielerische Leistungsträger den Klub. Der ESV nutzt diese Abgänge, um die Kaderstruktur langfristig zu verjüngen.

Zur sportlichen Verstärkung wurden vier neue Spieler verpflichtet. Vom FC Trofaiach kommt Ermal Rexhi, der auf Vereinsebene bereits Erfahrungen in den steirischen Ligen gesammelt hat. Ergänzt wird der Kader durch Matteo Steinberger vom SV Lobmingtal sowie durch zwei Talente aus der Nachwuchs- bzw. Reservemannschaft des DSV Leoben II: Leon Milos und Peter Stering. Diese Neuzugänge sollen Tempo, Konkurrenz und frischen Einsatzwillen in die Mannschaft bringen.

Die sportliche Leitung setzt damit auf eine Mischung aus Erfahrung und Nachwuchs, um konkurrenzfähig zu bleiben: einerseits, um stabilere personelle Alternativen zu haben, andererseits, um die Abhängigkeit von verletzungsanfälligen Routiniers zu reduzieren. Der Trainingsbetrieb läuft bereits intensiv, das Team bereitet sich auf den Meisterschaftsstart am 14. August vor.

Für die Anhängerinnen und Anhänger in Knittelfeld und im Bezirk Murtal bedeutet der Umbruch: neue Gesichter, veränderte Mannschaftsabläufe und die Hoffnung auf eine bessere Platzierung als zuletzt. Ob die Rechnung aufgeht, hängt von mehreren Faktoren ab — insbesondere der Belastbarkeit des verjüngten Kaders gegenüber Verletzungen sowie der Integration der Neuzugänge in die Spielphilosophie von Trainer Siegfried Rasswalder.

  • Letzte Saison: Rang 10, 31 Punkte (8 Siege, 7 Remis, 11 Niederlagen)
  • Abgänge: Sulejman Mujic, Patrick Berner (Karriereende); Adrian Zaharia (FC Fohnsdorf); Rami Barakat (St. Margarethen)
  • Neuzugänge: Ermal Rexhi (FC Trofaiach), Matteo Steinberger (SV Lobmingtal), Leon Milos (DSV Leoben II), Peter Stering (DSV Leoben II)
PositionWert
Tabellenplatz10
Punkte31
Siege / Remis / Niederlagen8 / 7 / 11
Saisonstart14. August

In den kommenden Wochen werden Testspiele und die Vorbereitung das Bild weiter schärfen: Für Fans im Bezirk Murtal bleibt zu beobachten, wie schnell sich die jungen Kräfte einfügen und welche taktischen Akzente der Trainer setzt. Für Knittelfeld ist es eine Phase der Erneuerung, die Chancen, aber auch Risiken birgt.

Verena Bauer
Verena KI Korrespondentin im Bezirk Murtal online

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