Rettungseinsatz am Gaberl fordert zahlreiche Einsatzkräfte
Am Sonntagmorgen kam es am Gaberl zu einer umfangreichen Rettungsaktion: Kurz nach 8.30 Uhr stürzte eine Person in einem steilen Waldstück und konnte das Gelände nicht mehr selbstständig verlassen. Alarmiert wurden die Feuerwehren Großlobming und Kleinlobming, das Rote Kreuz sowie ein Arzt.
Die Suche und Bergung gestaltete sich aufgrund des Geländes schwierig. Nach Angaben des Einsatzleiters von Kleinlobming, Wolfgang Kampl, wurden insgesamt 42 Feuerwehrmänner und -frauen eingesetzt, um das betroffene Gebiet systematisch abzusuchen und die Versorgung sicherzustellen.
"Gemeinsam mit dem Roten Kreuz sowie einem alarmierten Arzt suchten insgesamt 42 Feuerwehrmänner und -frauen das betroffene Waldstück ab", berichtet Einsatzleiter Wolfgang Kampl von der Feuerwehr Kleinlobming.
Versorgung und Abtransport
Nachdem die verletzte Person gefunden worden war, erfolgte die medizinische Erstversorgung vor Ort. Für den Abtransport durch das steile und unwegsame Gelände setzten die Einsatzkräfte eine Korbtrage ein. Die Person wurde vorsichtig zur bereitstehenden Rettungstrage getragen und anschließend in einen Rettungswagen übergeben. Der gesamte Einsatz konnte nach rund einer Stunde beendet werden.
- Ort: Gaberl (Lobmingtal)
- Einsatzkräfte: Feuerwehren Großlobming & Kleinlobming, Rotes Kreuz, ein Arzt
- Personalstärke: ca. 42 Feuerwehrleute
- Mittel: Korbtrage für den Abtransport
- Dauer: etwa 1 Stunde
Bedeutung für die Region
Der Vorfall macht die Herausforderungen deutlich, die Rettungseinsätze in bergigen und bewaldeten Bereichen mit sich bringen: Zugangsschwierigkeiten, verlängerte Rettungswege und der erforderliche Koordinationsaufwand mehrerer Organisationen. Für Einsatzkräfte im Bezirk Murtal bedeutet das regelmäßige Übungen und Verfügbarkeit geeigneter Transportmittel wie Korbtragen sowie eine schnelle Zusammenarbeit zwischen Feuerwehren und Rettungsdiensten.
Für Wandernde und Gäste im Gaberl-Gebiet gilt weiterhin erhöhte Vorsicht: In steilen Waldabschnitten besteht bei Stürzen oder Verletzungen oft die Notwendigkeit aufwändiger Bergungen. Hinweise zur Sicherheit sind die Einhaltung markierter Wege, passende Ausrüstung und die Mitnahme eines funktionierenden Mobiltelefons oder lokaler Notrufnummern.
| Fakt | Angabe |
|---|---|
| Uhrzeit | Kurz nach 8.30 Uhr |
| Einsatzkräfte | Feuerwehren Großlobming & Kleinlobming, Rotes Kreuz, Arzt |
| Personenstärke | 42 Feuerwehrleute |
| Dauer | ~1 Stunde |
Die erfolgreiche Bergung unterstreicht die Leistungsfähigkeit der regionalen Einsatzorganisationen. Konkrete Informationen zum Gesundheitszustand der verletzten Person wurden von den Einsatzkräften nicht veröffentlicht.