Die Johanniter verstärken ihre Präsenz im Bezirk Innsbruck-Land: In den nächsten Wochen wird ein erweitertes Fundraising-Team in mehreren Gemeinden von Tür zu Tür gehen, um über die Arbeit der Organisation zu informieren und um Fördermitgliedschaften zu werben. Die Aktion richtet sich an Bewohnerinnen und Bewohner in der näheren Umgebung von Innsbruck und zielt auf die langfristige Absicherung gemeinnütziger Vorhaben ab.
Team vergrößert, Einsatzgebiete erweitert
Bisher waren Werbende der Johanniter bereits in Innsbruck unterwegs. Das Team wurde nun auf insgesamt fünf Personen aufgestockt, wodurch die Besuche häufiger stattfinden und in zusätzliche Gemeinden ausgeweitet werden können. Geplant sind Einsätze in mehreren Ortschaften des Bezirks, um möglichst viele Haushalte direkt zu erreichen.
- Geplante Einsatzorte: Hall, Rum, Thaur, Wattens, Götzens, Axams, Kematen
- Ziel: Gewinnung von Fördermitgliedschaften zur Finanzierung gemeinnütziger Angebote
- Aktuelles Projekt: Finanzierung des geplanten Neubaus der Johanniter-Zentrale in der Josef-Wilberger-Straße in Innsbruck
Warum die Haustürwerbung?
Die Johanniter nennen als Hintergrund die Notwendigkeit, größere Vorhaben durch verlässliche Förderbeiträge abzusichern. Insbesondere Projekte, die über die laufende Betreuung hinausgehen, benötigen dauerhafte Einnahmen, damit Planung und Umsetzung nicht gefährdet werden. Durch direkte Gespräche an der Haustür wollen die Helferinnen und Helfer auf ihre Angebote aufmerksam machen und langfristige Unterstützerinnen und Unterstützer gewinnen.
„Unser Ziel war und ist es, die Dienstleistungen der Johanniter bekannter zu machen und insbesondere für gemeinnützige Projekte und Angebote die Unterstützung der Innsbruckerinnen und Innsbrucker zu erfragen“, sagt Stefan Bartels vom Mitgliederservice der Johanniter.
Sicherheitshinweis für die Bevölkerung
Die Johanniter weisen ausdrücklich darauf hin, dass es immer wieder zu Fällen kommt, in denen Personen sich fälschlich als Mitarbeiterinnen oder Mitarbeiter von Hilfsorganisationen ausgeben. Die Organisation rät daher zu Vorsicht: Wer an der Haustür kontaktiert wird, sollte sich die Ausweise zeigen lassen und im Zweifel direkt bei der Ortsstelle oder der offiziellen Telefonnummer der Johanniter nachfragen, bevor persönliche Daten oder finanzielle Angaben gemacht werden.
Für Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks bedeutet die Aktion konkret: Es wird in den genannten Gemeinden vermehrt zu Kontakten an der Haustür kommen. Wer keine Werbeanschreiben wünscht, kann dies meist direkt beim Gespräch anmerken oder alternative Informationskanäle der Johanniter (Website, Ortsstellen) nutzen.
| Aspekt | Details |
|---|---|
| Teamgröße | 5 Personen |
| Einsatzorte | Hall, Rum, Thaur, Wattens, Götzens, Axams, Kematen |
| Hauptanliegen | Fördermitgliedschaften für gemeinnützige Projekte, Neubau der Zentrale |
Die angekündigte Werbeoffensive ist für den Bezirk relevant, weil sie direkte Auswirkungen auf die Finanzierung regionaler Hilfsangebote haben kann. Für die Bevölkerung bedeutet das einerseits mehr Information über die Arbeit der Johanniter, andererseits die Notwendigkeit, bei Haustürkontakten wachsam zu sein und die Echtheit der Werbenden zu prüfen.