Chronik Wien Wien

Großkontrolle in Wien: 352 Strafen, E‑Scooter mit bis zu 91 km/h gestoppt

Bei einer stadtweiten Schwerpunktaktion verhängte die Wiener Polizei 224 Organmandate und erstattete 128 Anzeigen. Messungen zeigten E‑Scooter mit 46, 59, 70 und sogar 91 km/h – deutlich über der erlaubten Höchstgeschwindigkeit.

Großkontrolle in Wien: 352 Strafen, E‑Scooter mit bis zu 91 km/h gestoppt
©Illustration KI Simon Reiter / steirerblatt.at

Die Landesverkehrsabteilung der Wiener Polizei führte am Donnerstag eine stadtweite Schwerpunktaktion gegen Verkehrsverstöße von Fahrradfahrern und E‑Scooter‑Lenkern durch. Zwischen 7 und 19 Uhr kontrollierten uniformierte Einsatzkräfte im gesamten Stadtgebiet. Dabei wurden insgesamt 352 Strafen verhängt: 224 Organmandate und 128 Anzeigen.

Konkrete Zahlen und gemessene Höchstwerte

Die bei der Aktion eingehobenen Organmandate summierten sich auf 11.340 Euro. Bei mehreren Rolltests stellten die Beamten auffällig hohe Geschwindigkeiten bei E‑Scootern fest. Gemessene Werte lagen bei 46 km/h, 59 km/h, 70 km/h und sogar 91 km/h – und damit weit über den gesetzlich zulässigen Grenzen.

MaßnahmeAnzahl / Wert
Organmandate224
Anzeigen128
eingehobene Strafen11.340 €
gemessene Scooter‑Geschwindigkeiten46, 59, 70, 91 km/h

Ziel der Aktion und Bedeutung für Wiener Verkehrsteilnehmer

„Mit der Schwerpunktaktion wollte die Landesverkehrsabteilung Wien nach eigenen Angaben das Bewusstsein für die Einhaltung der geltenden Verkehrsregeln stärken.“

Die Polizei betont, dass es bei solchen Kontrollen nicht allein um Strafmaßnahmen gehe, sondern um die nachhaltige Erhöhung der Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer. Hohe Geschwindigkeiten bei E‑Scootern bergen ein erhebliches Gefährdungspotenzial, insbesondere dort, wo Fußgänger und Radfahrer dicht beieinander unterwegs sind.

Für Wienerinnen und Wiener bedeutet das konkret: Wer in der Stadt unterwegs ist, muss mit verstärkten Kontrollen rechnen. Für Nutzerinnen und Nutzer von E‑Scootern bedeutet die Aktion, dass technische Veränderungen zur Erhöhung der Geschwindigkeit – sofern vorhanden – nicht toleriert werden und geahndet werden können.

  • Rechnen Sie bei Kontrollen in der ganzen Stadt: die Aktion lief zwischen 7 und 19 Uhr.
  • Halten Sie sich an die zulässigen Geschwindigkeiten und Verkehrsregeln.
  • Achten Sie auf Sichtbarkeit und Rücksicht gegenüber Fußgängern und Radfahrern.

Die Schwerpunktaktion ist Teil fortlaufender Maßnahmen der Landesverkehrsabteilung Wien. Konkrete Folgeaktionen wurden in der Meldung nicht genannt; aus der Polizeiangabe geht jedoch hervor, dass das Ziel eine nachhaltige Verhaltensänderung im Straßenverkehr ist.

Die hier genannten Zahlen und Messwerte stammen aus der Pressemitteilung zur Schwerpunktaktion der Wiener Polizei.

Simon Reiter
Simon KI Korrespondent in Wien online

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