Feuerwehr kämpfte lange gegen Brand in schwer zugänglichem Wald
Am Abend entdeckte ein Pilot gegen 19:22 Uhr über den Wipfeln nahe Gutenstein im Piestingtal dichte Rauchwolken und meldete diese sofort an Austro Control. Die zunächst alarmierten Wehren aus Gutenstein, Rohr im Gebirge und Pernitz mussten sich daraufhin in unwegsamem Gelände auf die Suche nach dem Brandherd begeben.
Die Suche gestaltete sich schwierig: Der genaue Standort des Feuers ließ sich nicht sofort finden. Erst nach rund einer Stunde gelang es den Einsatzkräften, den Brandherd zu lokalisieren. Die Brandbekämpfung war aufgrund der Abgelegenheit des Gebiets mit besonderen Herausforderungen verbunden.
Unterstützung aus der Luft und zahlreiche Feuerwehren vor Ort
Zur Unterstützung wurde ein Hubschrauber mit Wärmebildtechnik eingesetzt, um die Lage aus der Luft zu überblicken und mögliche Glutnester zu identifizieren. Zusätzlich wurden weitere Feuerwehren aus der Region nachalarmiert, um genügend Löschwasser und Personal in das schwer zugängliche Gelände zu bringen.
- Rund 60 Feuerwehrleute aus 7 Wehren standen im Einsatz.
- Die ersten vor Ort alarmierten Wehren: Gutenstein, Rohr im Gebirge, Pernitz.
- Der Hubschrauber kam zur Erkundung und Unterstützung beim Löschen zum Einsatz.
Erst kurz vor Mitternacht konnten die Einsatzkräfte Entwarnung geben. Am darauffolgenden Dienstag wurden Kontroll- und Nachlöscharbeiten durchgeführt, um ein Wiederaufflammen zu verhindern. Das betroffene Waldstück wird derzeit untersucht, um die Brandursache zu klären.
Bedeutung für die Region
Für Anrainerinnen und Anrainer sowie Erholungssuchende im Piestingtal zeigt der Einsatz die Gefahren von Waldbränden auch in vergleichsweise kleinen, abgelegenen Waldflächen. Die aufwendige Suche und die schwierigen Löschbedingungen verdeutlichen, wie wichtig schnelle Beobachtungsmeldungen aus der Luft und die koordinierte Zusammenarbeit mehrerer Feuerwehren sind.
Aus Sicht der Einsatzorganisationen unterstreicht der Vorfall erneut die Notwendigkeit guter Ausrüstung (etwa Wärmebildkameras) und ausreichender Löschwasserlogistik bei Einsätzen in schwer zugänglichem Gelände. Die Untersuchung zur Brandursache läuft; bis dahin ist unklar, was das Feuer ausgelöst hat.
| Fakt | Angabe |
|---|---|
| Entdeckungszeit | 19:22 Uhr |
| Einsatzkräfte | ~60 Feuerwehrleute |
| Wehren | 7 Wehren (u. a. Gutenstein, Rohr im Gebirge, Pernitz) |
| Luftunterstützung | Hubschrauber mit Wärmebildtechnik |
Die Bevölkerung wird gebeten, vorsichtig mit offenem Feuer in Waldbereichen umzugehen und Beobachtungen unverzüglich zu melden. Nach Abschluss der Untersuchungen werden die Behörden über die Brandursache informieren.