Am 13. Juli 2026 wird Gertrude Aubauer 75 Jahre alt. Die Journalistin und spätere Politikerin, die in Gänserndorf aufgewachsen ist, zählt zu den prägnanten Gesichtern der österreichischen Medienlandschaft der vergangenen Jahrzehnte und hat danach in der Seniorenpolitik weiter Akzente gesetzt.
Von Gänserndorf nach Wien und ins Parlament
Aubauer, 1951 in Wien geboren und in Gänserndorf aufgewachsen, absolvierte ihr Studium der Volkswirtschaft in der Bundeshauptstadt. Ihren beruflichen Weg begann sie beim ORF: 1975 trat sie in den öffentlich‑rechtlichen Rundfunk ein, zunächst im Radioschwerpunkt, später wechselte sie 1980 zur "Zeit im Bild" als Redakteurin für Innenpolitik. Wenige Jahre später, 1986, wurde sie Moderatorin der "ZiB1".
„Anwältin für ältere Menschen“
Nach ihrer Zeit im Journalismus war Aubauer als Abgeordnete für die ÖVP im Parlament tätig. Auch nach dem Ausscheiden aus dem Hohen Haus blieb sie in der Seniorenarbeit aktiv und fungierte unter anderem als stellvertretende Vorsitzende des Österreichischen Seniorenbundes. Diese Rollen verbinden Medienkompetenz mit politischem Engagement für die ältere Generation.
Lokale Bedeutung für Gänserndorf
Für die Bevölkerung im Bezirk Gänserndorf ist Aubauer eine jener Persönlichkeiten, die lokale Herkunft mit nationaler Wirkung verbinden. Ihr Weg illustriert, wie regionale Biografien in Medien und Politik sichtbar werden und wie Erfahrung aus dem Journalismus später in politische Verantwortung münden kann. Für ältere Menschen im Bezirk ist ihr Einsatz im Seniorenbund von direkter Bedeutung; er stand für Interessenvertretung und öffentliche Sichtbarkeit dieses Bevölkerungsteils.
- Geburtstag: 13. Juli 2026 (75 Jahre)
- Geburtsjahr: 1951
- Karrierestationen: ORF ab 1975, ZiB ab 1980, ZiB1‑Moderatorin ab 1986, später ÖVP‑Abgeordnete und Funktionärin im Seniorenbund
Kurzer Zeitstrahl
| Jahr | Ereignis |
|---|---|
| 1951 | Geburt (Wien); Jugend in Gänserndorf |
| 1975 | Eintritt beim ORF |
| 1980 | Redakteurin bei "ZiB" (Innenpolitik) |
| 1986 | Moderatorin der "ZiB1" |
Das Porträt einer in Gänserndorf verwurzelten Medienfrau und Politikerin zeigt, wie lokale Herkunft und nationale Verantwortung zusammenwirken. Die Erinnerung an solche Biografien kann für die regionale Erinnerungskultur und die politische Sozialisation vor Ort bedeutsam sein.