Soldaten springen für den guten Zweck
In Straubing-Feldkirchen führten Angehörige der Gebirgsjägerbrigade 23 eine karitative Sprungwoche durch, bei der Tandemsprünge gegen eine Spende für den "Förderkreis für krebskranke Kinder im Allgäu" angeboten wurden. Die Einsätze fanden aus einer Absprunghöhe von 3.400 Metern statt; pro Flug waren bis zu sechs Tandempaare an Bord des Kleinflugzeugs.
Die Initiative verknüpfte den gemeinnützigen Zweck mit der Aufrechterhaltung militärischer Fähigkeiten: Für die so genannten Tandemmaster ist regelmäßiges Üben Teil der Lizenzerfordernisse. Bei der Brigade waren unter den eingesetzten Tandemmastern auch Kräfte aus dem Kommando Spezialkräfte und dem Kommando Feldjäger vertreten.
Erfahrungswerte und Ablauf
Beim Sprung folgt auf den Absprung eine kurze Phase des freien Falls, danach wird der Fallschirm geöffnet und die Gleitphase beginnt. Die Pressestelle der Brigade nannte als typische Zeiten einen freien Fall von etwa 35 Sekunden und eine anschließende Gleitphase von rund fünf bis acht Minuten. Dank günstiger Wetterbedingungen konnten die Landungen planmäßig auf dem Kasernengelände erfolgen.
„Ein unbeschreiblich tolles Gefühl, besonders der freie Fall“,
so beschrieb eine Teilnehmerin, ausgewiesen als Hauptgefreiter Juliane, ihre Eindrücke nach dem Sprung. Die Beteiligten berichteten von großer Euphorie nach dem Erlebnis.
Bedeutung vor Ort und für Begünstigte
Für die Empfängerorganisation bedeutet jede Spende direkte Unterstützung bei Behandlung und Begleitung erkrankter Kinder. Für die Soldaten stellt die Aktion eine Gelegenheit dar, notwendige Trainingssprünge mit einem gemeinnützigen Zweck zu verbinden und so Öffentlichkeit und Verständnis für die Aufgaben der Truppe zu fördern.
- Initiator: Gebirgsjägerbrigade 23
- Empfänger: Förderkreis für krebskranke Kinder im Allgäu
- Absprunghöhe: 3.400 Meter
- Typische Sprungdauer: freier Fall ~35 Sekunden, Gleitphase 5–8 Minuten
Was das für Leserinnen und Leser im Bezirk bedeutet
Auch wenn der Sprungort Straubing-Feldkirchen liegt, ist die Kombination aus gemeinnützigem Engagement und militärischem Training eine Entwicklung, die für die Region relevant bleibt: Sie zeigt, wie lokale oder regional stationierte Einheiten ziviles Engagement unterstützen können. Interessierte, die ähnliche Aktionen planen oder unterstützen wollen, können sich an regionale Hilfsorganisationen oder die örtlichen Bundeswehr-Standorte wenden, um Kooperationen für soziale Projekte zu prüfen.
| Aspekt | Angabe |
|---|---|
| Absprunghöhe | 3.400 m |
| Freier Fall | ~35 s |
| Gleitphase | 5–8 Minuten |
Konkrete Spendensummen nannte die Pressemitteilung der Brigade nicht; vielmehr stand die Verbindung aus Übungspflicht und Unterstützung für betroffene Familien im Vordergrund. Solche Aktionen bieten einen praktischen Kanal, um Öffentlichkeit und Solidarität mit kranken Kindern zu verknüpfen.