Papst Leo XIV. hat Dechant Konsistorialrat Erich Aichholzer, Pfarrer in Ossiach und Provisor in Glanhofen und St. Nikolai, den Ehrentitel Monsignore verliehen. Die Überreichung des päpstlichen Ehrendekrets erfolgte durch Diözesanbischof Josef Marketz im Beisein von Ordinariatskanzler Offizial Kan. Msgr. Jakob Ibounig sowie Angehörigen des Geehrten.
Würdigung eines langjährigen Seelsorgers
Mit der Verleihung des Titels wird die langjährige kirchliche Tätigkeit Aichholzers gewürdigt. Erich Aichholzer, geboren am 22. Juni 1959 in St. Veit/Glan, ist seit 2012 in Ossiach tätig. Sein Werdegang umfasst Stationen als Kaplan und Provisor in mehreren Kärntner Pfarreien sowie leitende Funktionen im Dekanat.
Dienststationen und Funktionen
| Jahr/Zeitraum | Funktion / Ort |
|---|---|
| 1993 | Priesterweihe in Klagenfurt |
| 1993–1996 | Kaplan in Obervellach |
| 1996–2003 | Provisor in Stall |
| 2003–2012 | Pfarrer für St. Gertraud im Lavanttal und Prebl |
| Seit 2012 | Pfarrer in Ossiach; Provisor in Glanhofen und St. Nikolai |
| Seit 2013 | Dechant des Dekanats Feldkirchen |
Bedeutsamkeit für den Bezirk Feldkirchen
Für die Gemeinden im Dekanat Feldkirchen hat die Ernennung einen doppelten Charakter: Sie ist eine Anerkennung persönlicher Verdienste des Seelsorgers und zugleich eine Würdigung der kirchlichen Arbeit in der Region. Aichholzer war bereits 2008 und 2011 mit bischöflichen Ehrentiteln ausgezeichnet worden (Bischöflicher Geistlicher Rat 2008, Bischöflicher Konsistorialrat 2011). Die neue päpstliche Ehrung ist eine weitere Bestätigung seiner Leitungsaufgaben im Dekanat.
- Betroffene Gemeinden: Ossiach, Glanhofen, St. Nikolai sowie das Dekanat Feldkirchen
- Beteiligte kirchliche Vertreter: Diözesanbischof Josef Marketz, Offizial Kan. Msgr. Jakob Ibounig
- Relevanz: Anerkennung seelsorgerischer Leitung und Förderung der lokalen kirchlichen Stabilität
Der Titel Monsignore ist ein päpstlicher Ehrentitel und bezeichnet einen Geistlichen mit besonderem Rang in der kirchlichen Hierarchie. Er wird vom Apostolischen Stuhl verliehen und ist nicht mit einer neuen Aufgabenbeschreibung verbunden, sondern dient der Anerkennung und des Ansehens innerhalb der Kirche.
Für Gemeinden und Gläubige vor Ort bedeutet dies in erster Linie eine Sichtbarmachung der Verdienste ihres Pfarrers. Konkrete Änderungen in der Pfarrorganisation oder in der strukturellen Arbeit sind durch die Titelerhebung selbst nicht vorgegeben; langfristig kann die Anerkennung jedoch das regionale kirchliche Netzwerk stärken und die Position Aichholzers bei übergeordneten Entscheidungsprozessen im Dekanat festigen.
Weitere Informationen zur Feier oder öffentlichen Würdigungen in den betroffenen Pfarren wurden in der übermittelten Meldung nicht angegeben.