In Wien‑Meidling ist am Freitagvormittag eine 33-jährige Frau Opfer einer Sexualstraftat geworden. Die Frau traf sich laut Polizei mit einem 42-jährigen Bekannten wegen offener Geldforderungen; anschließend begaben sich beide in eine Wohnung. Dort soll der Mann die Frau bedroht und zum Geschlechtsverkehr gezwungen haben. Das Opfer konnte sich schließlich eines Küchenmessers bemächtigen, flüchten und die Polizei alarmieren. Die Frau wartete vor dem Tatort auf das Eintreffen der Beamten und wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht und untersucht.
Festnahme und Einsatz der Sondereinheit
Die Einsatzkräfte fanden den Beschuldigten in der Wohnung vor. Nach Angaben der Polizei zeigte sich der 42-Jährige gegenüber den Beamten äußerst aggressiv. Zur Unterstützung wurde die Wiener Sondereinheit WEGA hinzugezogen; der Mann wurde festgenommen. Während des Arrests randalierte der Beschuldigte in einer Zelle so heftig, dass WEGA‑Beamte ihn erneut fixieren und in eine Sicherheitszelle bringen mussten. Die weiteren Ermittlungen übernahm das Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Süd.
"Durch gezielte, rasche und umfangreiche Ermittlungen des Landeskriminalamtes Wien, Außenstelle Süd, konnte binnen weniger Stunden ein 40-jähriger rumänischer Staatsangehöriger in der U1-Station Alaudagasse lokalisiert und schließlich festgenommen werden",
Dieses Zitat bezieht sich auf einen zweiten, unabhängigen Vorfall in Meidling in der Nacht auf Freitag: Dort verfolgte ein Mann eine 27-jährige Frau, stieß sie in ein Gebüsch in der Schneiderhangasse und würgte sie. Die Frau setzte sich entschieden zur Wehr, schrie um Hilfe und konnte so die Flucht des Täters erzwingen. Der Täter entriss ihr daraufhin das Mobiltelefon und flüchtete.
Ermittlungserfolg bei zweiter Tat
Durch umfangreiche Ermittlungen des Landeskriminalamts Wien, Außenstelle Süd, konnte laut Polizei wenige Stunden nach Anzeigenaufnahme ein 40-jähriger Mann an der U1‑Station Alaudagasse lokalisiert und festgenommen werden. Der Beschuldigte machte in der Vernehmung keine Angaben zur Tat; bei der Gegenwehr der Geschädigten erlitt er offenbar Verletzungen im Gesicht. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wien wurde der Mann in eine Justizanstalt überstellt. Die Ermittlungen in beiden Fällen dauern an.
Kontext und Bedeutung für Anrainer
Beide Vorfälle ereigneten sich im Bezirk Meidling und betreffen damit die Sicherheit in einem dicht besiedelten Stadtteil Wiens. Die Polizei verweist auf die schnellen Ermittlungserfolge der spezialisierten Einheiten; genauere Angaben zum Tathergang und den laufenden Untersuchungen dürfen aus ermittlungstaktischen Gründen derzeit nicht gemacht werden. Verletzte und Betroffene wurden medizinisch versorgt, die zuständigen Behörden leiten weitere Schritte ein.
- Ort: Wien‑Meidling
- Opferalter: 33 und 27 Jahre
- Festgenommene: 42‑jähriger (Tat am Vormittag) und 40‑jähriger (Tat in der Nacht)
- Ermittlungsbehörde: Landeskriminalamt Wien, Außenstelle Süd
| Vorfall | Opfer | Festnahme |
|---|---|---|
| Vergewaltigung in Wohnung | 33 Jahre | 42‑jähriger Bekannter am Tatort |
| Versuchte Vergewaltigung (Schneiderhangasse) | 27 Jahre | 40‑jähriger an U1‑Station Alaudagasse |
Für Anrainerinnen und Anrainer sind rasche, sichtbare Polizeipräsenz und transparente Informationsweitergabe wichtig. Wer Hinweise zu den Vorfällen geben kann oder selbst betroffen ist, wird gebeten, sich an die Polizei zu wenden. Die Ermittlungen bleiben offen; die Staatsanwaltschaft und das Landeskriminalamt führen die weiteren Schritte durch.