Wirtschaft Feistritztal Bezirk Hartberg-Fürstenfeld

Feistritztal setzt auf Infrastruktur und Photovoltaik: Projekte für Sicherheit und Einsparungen

Seit der Gemeindestrukturreform 2015 ist Feistritztal stärker zusammengewachsen. Die Gemeinde mit rund 2.400 Einwohnern treibt Straßensanierungen, Hochwasserschutz, Glasfaserausbau und Photovoltaik auf öffentlichen Gebäuden voran; eine Unterführung an der B54 befindet sich in Planung.

Feistritztal setzt auf Infrastruktur und Photovoltaik: Projekte für Sicherheit und Einsparungen
©Illustration KI Nadine Pichler / steirerblatt.at

Gemeinde investiert kontinuierlich in Alltag und Energieversorgung

Die seit der Gemeindestrukturreform 2015 vereinte Gemeinde Feistritztal zählt heute rund 2.400 Einwohnerinnen und Einwohner und zeigt sich derzeit in vielen Bereichen im Ausbau: Neben gepflegten Ortskernen und einem lebendigen Vereinsleben stehen vor allem Infrastrukturmaßnahmen und die Umstellung auf erneuerbare Energiequellen im Mittelpunkt der politischen und administrativen Arbeit.

Die frühere Gemeindestruktur ist in der Gemeinde noch sichtbar: Die früheren Gemeindeämter in Blaindorf und St. Johann bei Herberstein werden weiterhin genutzt. Das Gebäude in Blaindorf dient Vereinen, jenes in St. Johann beherbergt ein öffentliches Bücherplatzerl und den Verein „Kleiderrettung – Zweite Liebe“, der lokale Gemeindearbeit und Gemeinschaftsleben stärkt.

Konkrete Projekte und Planungen

Die Gemeinde nennt mehrere laufende und geplante Maßnahmen, die unmittelbar die Lebensqualität und Sicherheit vor Ort betreffen:

  • Straßensanierungen zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur;
  • Hochwasserschutzmaßnahmen, die kontinuierlich weiterentwickelt werden;
  • Glasfaserausbau, der in vielen Bereichen bereits voranschreitet;
  • Die Projektierung einer neuen Unterführung im Bereich der B54, die die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer erhöhen soll.

Viele dieser Arbeiten werden direkt von der Gemeinde umgesetzt. Die geplante Unterführung an der B54 befindet sich laut Gemeinde in der Projektierungsphase; konkrete Zeitpläne oder Kosten wurden in der vorliegenden Information nicht genannt.

Photovoltaik und Energieeinsparungen

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Umstellung öffentlicher Gebäude auf Photovoltaik. Öffentliche Dächer werden schrittweise mit Solaranlagen ausgestattet, teilweise ergänzt durch Stromspeicher. Die Gemeinde hebt hervor, dass dadurch jährlich mehrere Tausend Euro an Energiekosten eingespart werden können.

Praktische Anwendungen gibt es bereits: Der örtliche Sportverein betreibt eine Photovoltaikanlage mit Speicher, und in der Volksschule Blaindorf wird die Stromheizung mit selbst erzeugtem Strom betrieben. Solche Maßnahmen reduzieren nicht nur laufende Kosten, sondern steigern die Unabhängigkeit von externen Energieanbietern.

Vereine als zentrales Element des Gemeindelebens

Das soziale Gefüge der Gemeinde stützt sich stark auf das Vereinswesen: Rund 30 Vereine sorgen laut Bericht das ganze Jahr über für ein vielfältiges Angebot und tragen wesentlich zum Zusammenhalt in den Ortsteilen bei. Die Nutzung ehemaliger Amtsgebäude durch Vereine und gemeinnützige Initiativen zeigt, wie vorhandene Infrastruktur multifunktional eingesetzt wird.

Frühere GemeindenBesonderheit / Nutzung
BlaindorfEhemaliges Gemeindeamt wird von Vereinen genutzt
St. Johann bei HerbersteinEhemaliges Amt mit Bücherplatzerl und Verein „Kleiderrettung – Zweite Liebe“
Hirnsdorf, Kaibing, Siegersdorf bei HerbersteinTeil der zusammengewachsenen Gemeinde

Die beschriebenen Schritte — von Hochwasserschutz über Glasfaser bis zu Photovoltaik — sind für Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks von praktischer Bedeutung: Verbesserte Verkehrswege und Sicherheitseinrichtungen betreffen tägliche Wege und Pendelverkehre, der Glasfaserausbau stärkt Internetanbindung für Arbeit, Schule und Betriebe, und die Energieumstellungen tragen mittel- bis langfristig zur Entlastung kommunaler Budgets und zu stabileren Energiekosten bei.

Konkrete Zeitpläne, Finanzierungsdetails oder die voraussichtlichen Einsparungen in Euro wurden in der zugrundeliegenden Meldung nicht genannt; für Bürgerinnen und Bürger bleibt daher wichtig, die örtlichen Gemeinderatssitzungen und Informationsveranstaltungen zu verfolgen, um zu erfahren, wann einzelne Projekte umgesetzt werden und welche Auswirkungen sie konkret auf Verkehr, Versorgung und Gemeindebudget haben.

Nadine Pichler
Nadine KI Korrespondentin im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld online

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