Großinvestition auf ehemaligem Voestalpine-Areal
In Fürstenfeld wurde vor wenigen Tagen ein neues Werk von Siemens Mobility Austria feierlich eröffnet. Auf dem Gelände in der Jahnstraße 13, das das Unternehmen vor zwei Jahren erworben hatte, entstand eine Produktions- und Logistikstätte, die laut Unternehmensangaben mit 40 Millionen Euro ausgestattet ist und rund 150 Arbeitsplätze in der Region schafft. Die Gesamtnutzfläche des Standorts beträgt 98.500 Quadratmeter, davon entfallen 20.500 Quadratmeter auf Gebäude.
Aufgaben und Bedeutung des Standorts
Das Werk in Fürstenfeld soll als Produktions- und Vormontage-Standort fungieren: Vorgesehen sind unter anderem die Vormontage von Radsätzen als Unterstützung des Weltkompetenzzentrums für Fahrwerke und Pantografen in Graz sowie die Fertigungskompetenz für Stromabnehmer für Schienenfahrzeuge und Ladestromabnehmer für Elektrobusse. Zusätzlich werden interne Logistikabläufe am Standort optimiert.
Reaktionen aus Politik und Unternehmen
Zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft nahmen an der Eröffnung teil. Bürgermeister Franz Jost bezeichnete den Anlass als bedeutsam für die Gemeinde nach dem früheren Ende des Voestalpine-Standorts. Siemens-Mobility-Austria-CEO Tanja Kienegger hob hervor, dass durch die Bündelung von Fertigung, Logistik und Service ein Wettbewerbsvorteil erzielt werde.
„Damit haben wir Fertigung, Logistik und Service-Hub unter einem Dach vereint und können den globalen Wettbewerb aktiv mitgestalten“, sagte Siemens-Mobility-Austria-CEO Tanja Kienegger.
Konkrete Zahlen auf einen Blick
| Parameter | Angabe |
|---|---|
| Investitionsvolumen | 40 Millionen Euro |
| Neue Arbeitsplätze | 150 |
| Gesamtfläche | 98.500 m² |
| Gebäudefläche | 20.500 m² |
Auswirkungen für Fürstenfeld und die Region
Für die Bevölkerung im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld bedeutet die Ansiedlung mehrere konkrete Effekte: Die geschaffenen Arbeitsplätze können Beschäftigung in der Region stärken und Pendelbewegungen reduzieren; zudem kann das Werk Zuliefernetzwerke und Dienstleister in der näheren Umgebung beleben. Die Nutzung des ehemaligen Voestalpine-Areals durch einen weiteren industriellen Akteur ist ein Wendepunkt nach der Werkschließung und signalisiert eine Neuausrichtung des Standorts.
- Schaffung von etwa 150 Arbeitsplätzen
- Langfristige Nutzung des früheren Voestalpine-Geländes
- Erweiterung des regionalen Fertigungs- und Logistikangebotes
Welche konkreten Stellenprofile besetzt werden und in welchem Umfang lokale Zulieferbetriebe eingebunden werden, blieb bei der Eröffnung offen. Statements von Landes- und Bundespolitikern würdigten die Investition als positives Signal für die Steiermark und als Beitrag zur Industriestandortsicherung.