Der Familypark in St. Margarethen arbeitet an einer deutlichen Vergrößerung seines Angebots. In den kommenden zwei bis drei Jahren soll das Areal des Freizeitparks um rund 1,7 Hektar erweitert werden. Parallel dazu werden Pläne für eine Beherbergungsanlage auf dem gegenüberliegenden Grundstück konkreter. Vorgesehen ist ein naturnah gestaltetes Chalet-Dorf mit etwa 100 Wohneinheiten.
Teilbebauungsplan bereits beschlossen
Für die geplante Parkerweiterung hat der Gemeinderat von Rust bereits einen neuen Teilbebauungsplan beschlossen. Nach Angaben der Parkleitung werden derzeit die Rahmenbedingungen innerhalb des Unternehmens geprüft und die Detailplanung ausgearbeitet. Eine Präsentation der konkreten Pläne ist für das Frühjahr 2027 angekündigt. Damit befindet sich das Projekt noch in der Vorbereitungsphase; endgültige Details zur Gestaltung und Umsetzung liegen derzeit nicht vor.
Das mögliche Beherbergungsprojekt soll auf jener Seite des Parks entstehen, die dem bestehenden Freizeitpark gegenüberliegt. Die betreffende Fläche ist laut Familypark bereits seit Jahren als Tourismusgebiet gewidmet. Außerdem befindet sie sich seit jener Zeit im Besitz des Unternehmens, als die Familie Müller den Freizeitpark geführt hat. Die bestehende Widmung bildet damit eine wesentliche Grundlage für die weiteren Überlegungen.
Unterkunft für Familien geplant
Das Konzept sieht ein Hauptgebäude und ungefähr 100 Chalets vor. Jede dieser Einheiten soll nach den bisherigen Vorstellungen Platz für etwa vier bis fünf Personen bieten. Als Zielgruppe werden vor allem Familien genannt. Bei der Architektur und bei der Einbindung in die Umgebung will der Betreiber auf eine kleinteilige und naturnahe Ausführung setzen.
„Ein Park,“
Ob das Lodging-Projekt tatsächlich umgesetzt wird, ist allerdings noch offen. Zunächst muss geprüft werden, ob sich ein entsprechender Beherbergungsbetrieb wirtschaftlich führen lässt. Für einen rentablen Hotel- oder Unterkunftsbetrieb wäre nach Angaben der Parkleitung eine deutlich größere Zahl an Öffnungstagen erforderlich. Das Chalet-Dorf steht daher nicht nur im Zusammenhang mit der baulichen Entwicklung, sondern auch mit der künftigen Betriebsorganisation des Freizeitparks.
Die bisher bekannten Eckpunkte
| Bereich | Derzeit bekannte Planung |
|---|---|
| Parkerweiterung | rund 1,7 Hektar |
| Zeitrahmen | Umsetzung in den nächsten zwei bis drei Jahren |
| Beherbergung | etwa 100 Wohneinheiten |
| Chalet-Größe | jeweils ungefähr vier bis fünf Betten |
| Nächster Planungsschritt | Vorstellung der Pläne im Frühjahr 2027 |
Auswirkungen auf die Region noch nicht absehbar
Mit der Erweiterung und dem möglichen Übernachtungsangebot würde der Familypark seine Rolle als touristischer Anziehungspunkt im Bezirk weiter ausbauen. Welche konkreten Folgen das für Besucherzahlen, Verkehr, Arbeitsplätze oder die umliegenden Gemeinden hätte, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch nicht beurteilen. Dafür müssen zunächst die Detailplanung, die wirtschaftliche Prüfung und die weiteren behördlichen Schritte abgeschlossen werden. Fest steht derzeit nur: Die Erweiterung des Parks ist in Vorbereitung, während das Chalet-Dorf weiterhin als zu prüfendes Projekt gilt.