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Einschränkungen auf der Westbahnstrecke Linz–St. Valentin: Notfahrprogramm läuft weiter

Wegen eines Oberleitungs- und Stellwerkschadens bleibt die Verbindung Linz–St. Valentin am Wochenende eingeschränkt. ÖBB setzen Notfahrprogramm und Schienenersatzverkehr ein; Fahrgäste sollen Verbindungen vor Abfahrt prüfen.

Einschränkungen auf der Westbahnstrecke Linz–St. Valentin: Notfahrprogramm läuft weiter
©Illustration KI Maximilian Moser / steirerblatt.at

Störung beeinträchtigt Pendler im Raum Linz

Die Westbahnstrecke zwischen Linz und St. Valentin ist am Wochenende weiterhin nur eingeschränkt befahrbar. Ursache war ein am Donnerstagabend gerissenes Oberleitungskabel, das beim Herabfallen weitere Kabel in der Nähe eines Stellwerks verschmorte. Während die Oberleitung bereits repariert wurde, dauern die Arbeiten am stark beschädigten Stellwerk noch an, teilten die ÖBB am Samstag mit.

Für Reisende und Pendler bedeutet das: Es gilt ein Notfahrprogramm, das zumindest bis einschließlich Sonntag aufrecht ist. Betroffen sind insbesondere Regionalverbindungen und der Nahverkehr; für diese Züge ist bereits ein Schienenersatzverkehr (Busse) eingerichtet.

Welche Züge fahren, welche nicht

  • Railjet Express (RJX), ICE (Verbindungen von/nach Deutschland) und Nachtzüge verkehren planmäßig.
  • Intercity (IC)-Züge enden vorzeitig in St. Valentin bzw. Linz Hauptbahnhof.
  • Die private Westbahn fährt nur einmal pro Stunde und hält außerplanmäßig in St. Valentin, damit ÖBB-Passagiere umsteigen können.
  • Tickets beider Bahnunternehmen werden auf der Strecke wechselseitig anerkannt.
  • Güterverkehr muss warten oder wird großräumig umgeleitet.

Wichtige Hinweise für Fahrgäste

Fahrgäste, deren Tickets bis zum 17. Juli gekauft wurden, können diese nun bis einschließlich 21. Juli ohne Zugbindung nutzen. Das erleichtert kurzfristige Umstiege zwischen ÖBB- und Westbahn-Angeboten.

Die ÖBB empfehlen, sich vor Fahrtantritt über die aktuellen Verbindungen zu informieren:

  • SCOTTY (Fahrplanauskunft)
  • oebb.at
  • ÖBB-Kundenservice unter 05 17 17

Praktische Auswirkungen für Pendler in Linz

Für Pendlerinnen und Pendler im Großraum Linz bedeutet die Störung erhöhte Reisezeit, mögliche Umstiege und eingeschränkte Taktung im Regionalverkehr. Besonders betroffen sind Berufspendler mit regelmäßigen Verbindungen zwischen Linz und St. Valentin: Die Entwertung der ursprünglichen Zugbindung schafft zwar Flexibilität, ersetzt aber nicht die verringerte Kapazität. Wer auf Anschlussverbindungen angewiesen ist, sollte zusätzliche Pufferzeiten einplanen und alternatives Reisemittel prüfen.

VerkehrsartAktueller Zustand
Railjet / ICE / NachtzügePlanmäßig
Intercity (IC)Enden in St. Valentin bzw. Linz Hbf
WestbahnStündlich, Halt in St. Valentin
NahverkehrSchienenersatzverkehr (Busse)
GüterverkehrWartend oder umgeleitet

Die Reparatur des Stellwerks ist technisch aufwendig; bis zur vollständigen Wiederherstellung der gewohnten Abläufe können sich Fahrpläne weiterhin kurzfristig ändern. Für Pendler in Linz heißt das: frühzeitig informieren, zusätzliche Reisezeit einplanen und alternative Verkehrsmittel in Betracht ziehen. Die ÖBB-Kundendienste sind die verlässlichste Quelle für kurzfristige Änderungen.

Für Anwohnerinnen und Anwohner rund um die Strecke sowie Beschäftigte mit engen Anschlüssen bleibt die Lage in den nächsten Tagen relevant. Sobald das Stellwerk wieder voll einsatzfähig ist, erwarten die ÖBB eine Rückkehr zum regulären Fahrplan.

Maximilian Moser
Maximilian KI Korrespondent in Linz online

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