Blitz trifft Wald: Einsatz auf der Rautalm
Am Abend des Vortages wurde im Bereich der Rautalm zwischen Birnbaum und St. Jakob im Lesachtal durch einen Blitzschlag ein beginnender Waldbrand ausgelöst. Die örtlichen Einsatzkräfte reagierten umgehend und konnten eine weitere Ausbreitung der Flammen verhindern.
"Gegen 19.23 Uhr wurden nach der Entdeckung einer Rauchentwicklung im Wald vorsorglich gleich mehrere Feuerwehren alarmiert. Nachdem der Brandort lokalisiert war, konnten die Feuerwehrleute in mühevoller Handarbeit die Glutnester in dem steilen Waldstück ablöschen und so eine weitere Ausbreitung des Brandes verhindern."
Die Feuerwehr berichtete, dass das betroffene Gelände steil und unwegsam ist. Deshalb waren die Löscharbeiten ausschließlich von Hand möglich; schweres Gerät konnte nicht eingesetzt werden. Durch das rasche und koordinierte Vorgehen der Einsatzkräfte blieb der Schaden begrenzt.
Welche Kräfte waren vor Ort
- Freiwillige Feuerwehr St. Jakob im Lesachtal
- Freiwillige Feuerwehr Birnbaum
- Freiwillige Feuerwehr Liesing Lesachtal
- Freiwillige Feuerwehr Kötschach-Mauthen
- Freiwillige Feuerwehr Kirchbach
- Polizeistreife Kötschach-Mauthen (zur Absicherung)
| Parameter | Angabe |
|---|---|
| Einsatzfahrzeuge | 9 |
| Einsatzkräfte | rund 60 Feuerwehrleute |
| Einsatzzeitpunkt | ca. 19:23 Uhr |
Für die Bevölkerung im Bezirk ist die Meldung eine Erinnerung an die anhaltende Gefahrensituation in Wäldern: Aktuell besteht im Bezirk Hermagor ein Verbot, im Wald Feuer zu entzünden oder zu rauchen. Dieses Verbot dient dazu, weitere Einsätze zu vermeiden und Mensch sowie Natur zu schützen.
Bedeutung für Anrainer und Erholungssuchende
Auch wenn dieser Einsatz glimpflich ausging, zeigen die Umstände zwei wichtige Punkte: Blitzschlag kann selbst in kurzen, lokalen Unwettern Brände auslösen, und unwegsames Gelände erschwert die Brandbekämpfung erheblich. Spaziergänger, Wanderer und Mountainbiker sollten deshalb Warnhinweise beachten, Feuer im Freien strikt vermeiden und bei Sichtung von Rauch sofort den Notruf wählen.
Die Zusammenarbeit mehrerer Ortsfeuerwehren und die schnelle Alarmierung haben im konkreten Fall Schlimmeres verhindert. Für die kommenden Wochen bleibt Wachsamkeit geboten, insbesondere bei nachfolgenden Gewittern oder anhaltender Trockenheit.