Von St. Anton bis Kufstein: Benefizlauf mit klarem Ziel
Der Tiroler Ausdauerläufer Fabian Fercher absolvierte eine Langstreckenetappe von 190,4 Kilometern von St. Anton am Arlberg bis zum Rathaus in Kufstein. Mit dieser Tour sammelte er eine Spende in der Höhe von 1.404 Euro für die Krebshilfe Tirol und machte auf die Herausforderungen von Krebserkrankten aufmerksam.
Weg, Unterstützung und Begleiter
Die Strecke führte über Asphalt, Schotter und zahlreiche Höhenmeter. Fercher wurde von einem Kamerateam begleitet; auf Teilabschnitten bekam er Unterstützung von weiteren Läufern. Konkret begleiteten ihn:
- Felix Krenn von Silz bis Innsbruck
- Roman Fercher von Innsbruck bis Jenbach
- Jakob Kirnbauer von Jenbach bis Kufstein
Leistungswerte und Belastung
Der Lauf stellte hohe physische Anforderungen: Fercher benötigte für die Gesamtstrecke 22 Stunden, 29 Minuten und 2 Sekunden, was einer durchschnittlichen Pace von 7:16 Minuten pro Kilometer entspricht. Die Route brachte 844 Höhenmeter und als durchschnittliche Herzfrequenz wurden 125 Schläge pro Minute dokumentiert.
| Wert | Angabe |
|---|---|
| Streckenlänge | 190,4 km |
| Zeit | 22:29:02 |
| Pace | 7:16 min/km |
| Höhenmeter | 844 m |
| Durchschnittliche HF | 125 bpm |
| Spende | 1.404 Euro |
Motivation und lokale Resonanz
Für Fercher war die Aktion nicht nur ein sportlicher Test, sondern vor allem ein Zeichen für Solidarität mit Krebspatientinnen und -patienten. Er beschrieb die psychische Belastung während des Laufs und ordnete sie in Relation zu den andauernden Kämpfen von Erkrankten:
„Es gab Momente, in denen ich mich gefragt habe, warum ich weitermache. Mein Körper war am Limit. Aber genau in diesen Augenblicken musste ich an all jene Menschen denken, die nicht nur 22 Stunden kämpfen, sondern oft Monate oder sogar Jahre gegen ihre Krankheit kämpfen müssen. Im Vergleich dazu waren meine Schmerzen nur von kurzer Dauer.“
Die Unterstützung aus der Bevölkerung war während der Aktion deutlich spürbar: zeitweise verfolgten über 1.800 Menschen die Aktion (bei Nachtphasen waren zahlreiche Beobachtende online und vor Ort aktiv).
Was das für Kufstein bedeutet
Die Tour endete symbolisch am Rathaus Kufstein und stellte die Stadt als Zielpunkt einer solidarischen Aktion in den Mittelpunkt. Die Spende an die Krebshilfe Tirol ist ein lokal wirksames Ergebnis des Projekts; darüber hinaus stärkt die Aktion das Bewusstsein für die Belastungen von Krebserkrankten und zeigt, wie Sportveranstaltungen als Plattform für gemeinnützige Anliegen dienen können. Für Unterstützende und Interessierte in Kufstein dokumentiert dieser Lauf, dass lokale und regionale Initiativen sichtbare Beiträge für Hilfsorganisationen leisten können.
Weitere Informationen zur Spendenübergabe und zur lokalen Unterstützung durch Freiwillige liegen derzeit in der Berichterstattung vor.