In Wien-Margareten ist ein älteres Ehepaar am Samstagabend Opfer eines gewaltsamen Raubes geworden. Nach Angaben der Polizei wurde ein 92 Jahre alter Mann von hinten niedergeschlagen, als er gemeinsam mit seiner 90 Jahre alten Frau das Hauseingangstor aufsperrte. Der Mann erlitt eine blutende Kopfverletzung und wurde vor Ort von der Berufsrettung versorgt, anschließend ins Krankenhaus gebracht.
Tatablauf und Fluchtweg
Beim Sturz des 92-Jährigen griff der Täter der Frau die Handtasche von der Schulter und flüchtete über den Innenhof des Mehrparteienhauses. In der Tasche befanden sich nach bisherigen Erkenntnissen etwa 140 Euro sowie ein Ausweis. Die alarmierten Beamten führten noch eine Sofortfahndung durch, die bislang jedoch ohne Ermittlungserfolg blieb.
- Opfer: Mann, 92 Jahre; Frau, 90 Jahre
- Beute: circa 140 Euro und ein Ausweis
- Tatort: Margaretengürtel, Wien-Margareten
Beschreibung des Tatverdächtigen
Die Polizei beschreibt den Gesuchten als etwa 1,85 Meter groß, mit dunklen Haaren und einem angenommenen Alter von rund 17 bis 18 Jahren. Weitere Details wurden bislang nicht veröffentlicht. Die Ermittlungen laufen.
„Die Polizei bittet, alle Personen, die Hinweise zur Identität oder zum Aufenthaltsort des Tatverdächtigen geben können – auch anonym – sich bei jeder Polizeiinspektion zu melden.“
Auswirkungen für Anrainer und ältere Menschen
Ein derartiger Übergriff in einem Wohnumfeld erzeugt bei Nachbarn und besonders bei älteren Bewohnern erhöhte Unsicherheit. Für Betroffene und Angehörige bedeutet das: erhöhte Wachsamkeit beim Betreten von Hauseingängen in den Abendstunden und gegebenenfalls Begleitung vereinbaren. Die Ereignisse können auch die Diskussion über Sicherheitsmaßnahmen in Mehrparteienhäusern, Beleuchtung und Videoüberwachung neu entfachen.
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Alter der Geschädigten | 90 / 92 Jahre |
| Mutmaßliche Täterangaben | 17–18 Jahre, ~1,85 m, dunkle Haare |
| Beute | ca. 140 € und Ausweis |
Die Ermittler der Inspektion Taubstummengasse ersuchen Personen, die zur Identität oder zum Aufenthaltsort des Tatverdächtigen Angaben machen können, sich zu melden. Hinweise können auch anonym abgegeben werden. Für Geschädigte und Zeugen stehen die lokalen Polizeiinspektionen als Ansprechpartner zur Verfügung.
Weitere Entwicklungen in dem Fall werden von der Polizei kommuniziert; bis dahin bleiben die Umstände der Tat sowie das Motiv Teil der laufenden Ermittlungen.