Feierlicher Abschluss in Mallnitz
In Mallnitz fand kürzlich der Abschluss einer vierjährigen Bildungsreihe statt, bei der Nationalpark-Rangerinnen und -Ranger Kinder von Nationalpark-Partnerschulen während ihrer gesamten Volksschulzeit begleitet haben. Beim Abschlussfest blickten insgesamt 77 Schülerinnen und Schüler der vierten Klassen auf die gemeinsame Zeit zurück. Die beteiligten Schulen kommen aus dem Bezirk: Volksschulen Mallnitz, Obervellach, Malta, Mörtschach, Winklern, Großkirchheim und Heiligenblut.
Was das Projekt bedeutete
Die langjährige Begleitung durch Rangerinnen und Ranger verbindet schulische Bildung mit praktischer Naturerfahrung im Nationalpark. Solche Programme sollen nicht nur Wissen über Lebensräume und Tierarten vermitteln, sondern auch eine nachhaltige Wertschätzung für die heimische Natur fördern. Für die Kinder bedeuteten die Aktivitäten laut Berichten aus der Veranstaltung zahlreiche praktische Erlebnisse und gemeinsame Aktionen, die über reinen Unterricht hinausgingen.
Worte der Nationalparkleitung
„Es ist beeindruckend zu sehen, mit welcher Neugier, Begeisterung und Offenheit die Kinder in den vergangenen vier Jahren die vielfältigen Lebensräume und Tiere des Nationalparks kennengelernt haben“,
betonte Nationalparkdirektorin Barbara Pucker bei der Veranstaltung. Die Aussage unterstreicht den Bildungsanspruch des Programms und die positive Resonanz seitens der Projektleitung.
Konkrete Teilnehmer und regionale Wirkung
Die Feier in Mallnitz markiert das Ende einer Etappe für die teilnehmenden Viertklass-Schülerinnen und -Schüler. Für die einzelnen Gemeinden des Bezirks ergibt sich daraus eine sichtbare Verbindung zwischen Schulen und dem Nationalparkmanagement, die lokale Umweltbildung stärkt und Gemeinschaftserfahrungen schafft.
- Teilnehmerzahl: 77 Kinder
- Beteiligte Gemeinden: Mallnitz, Obervellach, Malta, Mörtschach, Winklern, Großkirchheim, Heiligenblut
- Projektzeitraum: vier Jahre (Begleitung während der gesamten Volksschulzeit)
Was Eltern und Schulen wissen sollten
Eltern und Pädagoginnen bzw. Pädagogen, die sich für ähnliche Kooperationen interessieren, können das Mallnitzer Modell als Beispiel betrachten: Langfristige Begleitung durch Fachpersonal des Nationalparks schafft wiederkehrende Lernanlässe in der Natur und ermöglicht altersgerechte, praxisnahe Umweltbildung über mehrere Schuljahre hinweg. Solche Partnerschaften können zudem Ausflüge, Projektwochen und Exkursionen mit fachlicher Begleitung erleichtern.
| Aspekt | Angabe |
|---|---|
| Teilnehmer (gesamt) | 77 |
| Anzahl beteiligter Schulen | 7 |
| Projektlänge | 4 Jahre (Volksschulzeit) |
Die Abschlussveranstaltung in Mallnitz ist ein lokales Beispiel dafür, wie Bildung und Naturschutz im Bezirk Spittal an der Drau verknüpft werden. Für die beteiligten Kinder endet mit dem Fest eine formative Etappe ihres Grundschulwegs; für die Gemeinden bleibt die Zusammenarbeit mit dem Nationalpark als Stärkung der Umweltbildung bestehen.