Ausbildung erweitert Einsatzstärke
Die Wasserrettung in Zell am See hat kürzlich personellen Zuwachs bei ihren Schiffsführern erhalten: Mit dem erfolgreichen Abschluss der kommissionellen Prüfung des Landes Salzburg kommen mit Lena Schwaiger, Iris Hillebrand und Hana Möslinger drei weitere geprüfte Bootsführerinnen hinzu. Damit verfügt die Dienststelle in Zell am See nun über 26 geprüfte Schiffführerinnen und Schiffführer.
Die Prüfungen wurden am Dienstag abgelegt; neben den drei Zellerinnen bestanden auch Mitarbeiter der Firma Verbund die Prüfung, die künftig auf den Hochgebirgsstauseen eingesetzt werden sollen. Der Bootsdienst bildet ein zentrales Element der Wasserrettung: Er ermöglicht den schnellen Transport von Menschen und Material auf Gewässern und ist damit ein Kernbestandteil des lokalen Rettungswesens.
Gleich auf die Probe gestellt
Die Relevanz der zusätzlichen Kapazitäten zeigte sich unmittelbar: Noch am selben Tag zog eine schwere Gewitterfront über den Zeller See. Nach Aktivierung der Sturmwarnung rückten die Einsatzkräfte mit ihren Booten aus, um Freizeitnutzende zu warnen und in Sicherheit zu bringen. Nach dem Abzug der Front barg die Wasserrettung mehrere Boote und entfernte größeres Treibgut aus dem See.
Für die Bevölkerung vor Ort bedeutet das: Verbesserte Reaktionsmöglichkeiten bei Unwetterlagen und eine höhere Verfügbarkeit von qualifizierten Bootsteams, gerade in der Hochsaison für Wassersport. Die Bootsführerinnen verstärken die ohnehin stark ausgelastete Dienststelle.
- Neue geprüfte Bootsführerinnen: 3
- Gesamtzahl geprüfter Schiffführer:innen in Zell am See: 26
- Einsätze im laufenden Jahr: bereits über 110
- Ehrenamtliche Stunden bislang: mehr als 5.500
| Kategorie | Wert |
|---|---|
| Neue Bootsführerinnen | 3 |
| Geprüfte Schiffführer:innen gesamt | 26 |
| Einsätze (laufendes Jahr) | über 110 |
| Ehrenamtliche Stunden | mehr als 5.500 |
Die Zahlen unterstreichen die Beanspruchung der freiwilligen Einsatzkräfte in Zell am See. Bereits jetzt ist die Dienststelle heuer zu mehr als 110 Einsätzen ausgerückt und leistet über 5.500 ehrenamtliche Stunden. Solche Einsatzzahlen sind ein Indikator für die saisonale Belastung durch Wassersport und wetterbedingte Notlagen.
Für Bewohnerinnen und Bewohner sowie Gäste bedeutet das konkret: Bei Unwetterwarnungen ist rasches Verhalten gefragt, und die Wasserrettung bleibt als zentrale Anlaufstelle für Gefahren auf dem See bereit. Die kürzlich geprüften Schiffführerinnen erhöhen die operative Tiefe der Einheit und tragen dazu bei, Menschen schneller zu warnen, zu retten und nachlagen zu beseitigen.