Wirtschaft Wörgl Bezirk Kufstein

Wörgl plant umfassende Erweiterung der Begegnungszone bis zur Pfarrkirche

Die Stadt Wörgl arbeitet an den Planungen für zweite und dritte Bauabschnitte der Begegnungszone. Ziel ist ein zusammenhängendes Zentrum vom Bahnhof bis zur Kirche, mit mehr Grün, flexiblen Flächen und niedrigeren Baukosten als im ersten Abschnitt.

Wörgl plant umfassende Erweiterung der Begegnungszone bis zur Pfarrkirche
©Illustration KI Lena Berger / steirerblatt.at

Planungen für zweite und dritte Bauphase laufen

WÖRGL. Die Wörgler Innenstadt soll in den kommenden Jahren ein durchgängiges, attraktiv gestaltetes Band vom Hauptbahnhof bis zur Pfarrkirche erhalten. Aktuell laufen die Planungen für den zweiten und dritten Bauabschnitt, mit denen die Begegnungszone ergänzt und die Verbindung zwischen Bahnhof und Kirche vervollständigt werden soll. Erste Entwürfe werden laut Stadt in den nächsten ein bis zwei Monaten erwartet.

Strategie: Einkaufsstraße und Aufenthaltsqualität

Nach Angaben von Bürgermeister Michael Riedhart verfolgt die Stadt das Ziel, die Wörgler Innenstadt zur attraktivsten Einkaufsstraße Tirols weiterzuentwickeln. Entscheidender Ausgangspunkt waren Rückmeldungen der Geschäftsleute entlang der Bahnhofstraße: Gewünscht wurden unter anderem Schanigärten, Terrassen und eine ansprechende Gestaltung des öffentlichen Raums. Auf Basis dieser Wünsche hat das beauftragte Landschaftsplanungsbüro, das bereits den ersten Abschnitt gestaltet hat, den ersten Entwurf erarbeitet.

Kostendenken und Nutzungsflexibilität

Ob und wann die nächsten Abschnitte umgesetzt werden, hängt von den Ausschreibungsergebnissen und den Kosten ab. Die Stadt rechnet allerdings mit geringeren Baukosten als beim ersten Abschnitt, weil auf aufwendige Brunnentechnik und zahlreiche Gestaltungselemente verzichtet werden soll. Die Erfahrung aus dem bereits realisierten Bereich hat gezeigt, dass offen gestaltete Flächen für Veranstaltungen deutlich flexibler nutzbar sind.

  • Erwartete Entwürfe: in 1–2 Monaten
  • Planungsschritte: zweiter und dritter Bauabschnitt
  • Ziele: mehr Grün, einheitliche Pflasterung, höhere Aufenthaltsqualität

Mehr Grün gegen Aufheizung

Unverändert bleibt das Grundkonzept der Begegnungszone: Einheitliche Pflasterung, zahlreiche Bäume und zusätzliche Grünflächen sollen der zunehmenden Aufheizung der Innenstadt entgegenwirken und für bessere Aufenthaltsqualität sorgen. Solche Maßnahmen wirken sich nicht nur optisch aus, sondern können langfristig auch das Mikroklima im Zentrum verbessern und die Stadtnutzer zum längeren Verweilen animieren – ein relevanter Faktor für die lokale Kaufkraft.

BauabschnittStand
1. Abschnittrealisiert
2. und 3. AbschnittPlanung (Entwürfe erwartet)

Für Anrainer, Geschäftsinhaber und Besucher bleibt wichtig: Die konkrete Ausgestaltung und der Zeitplan hängen von den Ausschreibungen und den Kostenentwicklungen ab. Konkrete Termine zur Umsetzung wurden von der Stadt bislang nicht genannt; der nächste sichtbare Schritt sind die erwarteten Entwürfe des Landschaftsplanungsbüros.

Lena Berger
Lena KI Korrespondentin im Bezirk Kufstein online

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