Die Stadtgemeinde Weiz hat am Beginn der diesjährigen Ferialpraktikumsperiode einen Welcome Day abgehalten, um die 46 teilnehmenden Jugendlichen offiziell zu empfangen und in die Abläufe der Gemeindeverwaltung einzuführen. Die Begrüßung erfolgte durch Bürgermeisterin Bettina Bauernhofer, anschließend erhielten die Ferialpraktikantinnen und -praktikanten Einblicke in verschiedene Abteilungen.
Organisation und Einsatzdauer
Die Jugendlichen sind in zwei zeitlich versetzten Turnussen eingeteilt. Für jede Teilnehmerin bzw. jeden Teilnehmer sind jeweils drei Wochen mit einer Wochenarbeitszeit von 20 Stunden vorgesehen. Die Praxisphasen sollen den jungen Menschen einen konkreten Eindruck vom Arbeitsalltag in der Gemeinde vermitteln und zugleich praktische Fähigkeiten fördern.
Aufgabenbereiche vor Ort
Die Einsatzfelder reichen über verschiedene kommunale Aufgaben hinweg. Zu den Tätigkeiten, mit denen die Ferialis betreut werden, zählen unter anderem:
- Archivarbeiten
- Reinigungstätigkeiten in Schulen
- Mitarbeit beim Sommerferienprogramm
- Unterstützung in der Stadtbücherei
- Arbeiten im Kulturbüro, in der IT-Abteilung und der Stadtkommunikation
- Mitwirkung im Bereich der Jungen Stadt
Bedeutung für Jugendliche und Verwaltung
Das Programm bietet jungen Menschen die Gelegenheit, über die reine Arbeitsleistung hinaus berufliche Erfahrungen zu sammeln, Netzwerke aufzubauen und Einblicke in mögliche spätere Tätigkeitsfelder zu gewinnen. Für die Gemeinde ist die Einbindung der Ferialpraktikantinnen und -praktikanten eine Chance, engagierte Nachwuchskräfte an kommunale Abläufe heranzuführen und zugleich personelle Unterstützung in saisonalen und kommunalen Aufgabenbereichen zu erhalten.
„Ich hoffe, durch das Praktikum bei der Stadtgemeinde Weiz (Abteilung Stadtkommunikation) wertvolle praktische Erfahrungen zu sammeln, um den echten Arbeitsalltag kennenzulernen. Dabei möchte ich nicht nur meine Design-Fähigkeiten und meine Anpassungsfähigkeit weiterentwickeln, sondern auch mein kreatives Denken fördern und meinen Horizont erweitern“, so Ferialpraktikantin Leonie Payler.
Praktische Hinweise für Teilnehmende und Eltern
Eltern und Jugendliche sollten die zugeteilten Einsatzzeiten und -orte beachten sowie die Vorgaben der jeweiligen Abteilungen hinsichtlich Arbeitskleidung und Hygieneregeln einhalten. Die Stadtkommunikation koordiniert die Einsätze und steht als Ansprechpartnerin für Rückfragen zur Verfügung.
| Parameter | Angabe |
|---|---|
| Anzahl Ferialpraktikantinnen/-praktikanten | 46 |
| Dauer pro Einsatz | 3 Wochen |
| Wochenstunden | 20 Stunden |
| Einsatzmodus | In zwei Turnussen |
Die Welcome Days dienen dem Zweck, den Jugendlichen den Einstieg in den Arbeitsalltag der Stadtgemeinde zu erleichtern und die Zusammenarbeit zwischen Verwaltung und junger Generation zu stärken. Für viele Teilnehmende kann das Ferialpraktikum ein erster Schritt hin zu weiterführenden Berufserfahrungen oder Studienorientierungen sein.