Die Volkshochschule St. Pölten ruft die Bevölkerung dazu auf, aktiv an der Gestaltung des nächsten Jahresprogramms mitzuwirken. Während auf der Website bereits erste Kurse, Workshops und Veranstaltungen für den Herbst zu sehen sind und das gedruckte Programm ab Ende August verfügbar sein wird, sammelt die VHS Anregungen für das folgende Jahr.
Mitbestimmen statt nur Teilnehmen
Die VHS betont, sie wolle wissen, „was die Menschen in unserer Stadt beschäftigt“ und welche Angebote künftig stärker vertreten sein sollen. Damit richtet sich die Aufforderung an alle, die Kursinhalte, Themenabende oder neuartige Formate vorschlagen möchten. Die Inputs werden in die Planung für das Jahresprogramm einfließen.
Wie Sie Ihre Anregungen einbringen können
- Schreiben Sie Ihre Wünsche mit dem Betreff „Mitdenken VHS“ an vhs@st-poelten.gv.at.
- Auf der Website der VHS sind die ersten Herbstangebote bereits veröffentlicht: www.vhs-stp.at.
- Das gedruckte Herbstprogramm liegt ab Ende August auf.
Die VHS lädt ausdrücklich dazu ein, sich nicht nur als Teilnehmerin oder Teilnehmer zu verstehen, sondern als Mitdenkende und Mitgestaltende — eine Form der lokalen Bildungsbeteiligung, die das Angebot stärker an den Bedürfnissen der Stadt ausrichten kann.
Bedeutung für Sankt Pölten
Ein vielfältiges und bedarfsorientiertes Programm der Volkshochschule hat Auswirkungen auf die Weiterbildungsmöglichkeiten in der Stadt: Es kann Qualifizierungswege ergänzen, Nachbarschaften vernetzen und kulturelle Teilhabe stärken. Die VHS nennt auch den Bezug zur städtischen Kulturplanung: Im Rahmen des Masterplans stp*25|50 wird die städtische Kulturstrategie 2030 weiter konkretisiert — Weiterbildung und Kulturangebote wirken hier zusammen.
| Information | Detail |
|---|---|
| Kontakt (E‑Mail) | vhs@st-poelten.gv.at |
| Website | www.vhs-stp.at |
| Beginn regulärer Kurse | 21. September 2026 |
| Beginn gedrucktes Herbstprogramm | Ende August 2026 |
Wer Anregungen einsendet, sollte möglichst konkret formulieren: Welche Formate sind gewünscht (Kurzkurse, Workshops, Vorträge), für welche Zielgruppen (Jugendliche, Berufstätige, Pensionistinnen und Pensionisten) und welcher Zeitrahmen wäre denkbar. Solche Hinweise erleichtern der VHS die Prüfung und gegebenenfalls die Umsetzung von Vorschlägen.
Die Aufforderung zur Mitgestaltung ist zugleich ein Angebot zur Stärkung des lokalen Bildungsangebots: Indem Bürgerinnen und Bürger ihre Interessen einbringen, kann die VHS Programme planen, die stärker auf die realen Bedürfnisse der Stadt eingehen.