Der italienische Traditionsverein Udinese Calcio hat erneut Lienz als Standort für sein Sommertrainingslager gewählt. Das Team verweilt in Osttirol für insgesamt zwei Wochen, nutzt die örtlichen Sportanlagen und Unterkünfte und tritt am Auftaktmedientag sowohl den lokalen als auch internationalen Medien gegenüber. Organisatorisch kooperiert der Verein eng mit dem Tourismusverband Osttirol, der die Präsenz der Mannschaft gezielt für eine Werbekampagne nutzt.
Sportliche Nutzung trifft auf regionale Wertschöpfung
Für die Region bedeutet das Trainingslager mehr als reine Trainingszeit: Die Kombination aus Trainingsbetrieb am Vormittag und einer Pressekonferenz am Nachmittag bildet das öffentliche Kernprogramm des Auftakttages. In der Pressekonferenz werden zudem drei Neuzugänge des Klubs vorgestellt, was zusätzliche mediale Aufmerksamkeit erwarten lässt. Der Tourismusverband zielt dabei explizit auf wirtschaftliche Effekte: erhöhte Nächtigungen, gesteigerte gastronomische Wertschöpfung und bessere mediale Sichtbarkeit in wichtigen Zielmärkten.
Franz Theurl, Obmann des Tourismusverbandes Osttirol, betont die strategische Bedeutung dieser Kooperation. Er weist darauf hin, dass der norditalienische Raum zu den wichtigsten Zielmärkten zähle und die Partnerschaft deshalb für die Region einen „enormen Gewinn in allen Richtungen“ darstelle.
„Nächtigungen, gastronomische Wertschöpfung und eine erhöhte mediale Sichtbarkeit tragen zur Positionierung Osttirols als sportaffine Destination bei. Und der norditalienische Raum gilt als einer der wichtigsten Zielmärkte für Osttirol, weshalb diese Kooperation für uns ein enormer Gewinn in allen Richtungen darstellt.“
Konkretes Programm am Medientag
Der Medientag ist als öffentlich wahrnehmbarer Startschuss geplant: Journalistinnen und Journalisten haben vormittags die Möglichkeit, dem Training in der Dolomitenstadtion beizuwohnen; am Nachmittag folgen Statements und PR-Termine im Grandhotel, inklusive der Vorstellung neuer Spieler. Diese zeitliche Staffelung bietet der regionalen Wirtschaft gleich mehrere Berührungspunkte – von Hotellerie über Gastronomie bis hin zu lokalen Dienstleistern im Medienbereich.
- Dauer: zwei Wochen Trainingslager
- Medientag: Vormittag Training (Dolomitenstation), Nachmittag Pressekonferenz (Grandhotel)
- Schwerpunkt TV/Social Media: Berichte, Social-Media-Posts der Athleten und begleitende Verbandskommunikation
Folgen für Betriebe im Bezirk Lienz
Hotels und Gastronomen können kurzfristig mit einer erhöhten Auslastung und zusätzlichen Gästeströmen rechnen. Darüber hinaus bringt die mediale Präsenz eine längerfristige Chance: Wird Osttirol in Berichten und Social-Media-Beiträgen als hochwertige alpine Trainingsdestination gezeigt, kann das Interesse sportlicher Gruppen und individueller Gäste aus Norditalien steigen. Für Tourismusanbieter eröffnet sich damit die Möglichkeit, zielgerichtete Angebote für Sportvereine und Trainingslager zu entwickeln.
| Aspekt | Erwarteter Effekt |
|---|---|
| Nächtigungen | Erhöhte Auslastung während des Trainingslagers |
| Gastronomie | Direkte Wertschöpfung durch Verpflegung der Mannschaft und Mediengäste |
| Mediale Sichtbarkeit | Multiplikatorwirkung in Print, Online und Social Media |
Für den Bezirk Lienz bedeutet das Engagement von Udinese nicht nur eine sportliche Attraktion, sondern eine gezielte Vermarktungsmöglichkeit. Die Region präsentiert sich dabei als Ruhe- und Trainingsraum mit passenden Unterkünften und Infrastruktur — ein Profil, das sich auch längerfristig im Wettbewerb um sportliche Destinationen auszahlen kann.
Fotos und Pressematerial stammen laut Mitteilung von Udinese Calcio und dem Tourismusverband Osttirol.