Ein schwerer Badezwischenfall im Dolomitenbad Lienz hat Anfang August für einen Großeinsatz von Rettungskräften gesorgt. Ein vierjähriger Bub aus Lienz wurde nach Angaben der Einsatzberichte regungslos im Schwimmbecken aufgefunden und von Ersthelfern aus dem Wasser geborgen. Eine anwesende Kinderärztin leitete noch am Schwimmbad Reanimationsmaßnahmen ein.
Der Junge wurde anschließend mit einem Notarzthubschrauber in ein Krankenhaus in Innsbruck gebracht. Der dortige Zustand des Kindes wird von den behandelnden Ärzten als stabil angegeben, wie die verfügbaren Informationen ausweisen.
Zeitlicher Ablauf
Nach den bisherigen Angaben ereignete sich der Vorfall am 4. August. Konkret heißt es, dass gegen 15.20 Uhr festgestellt wurde, dass das Kind regungslos im Becken lag – zuvor war es offenbar unter Wasser geraten und nicht mehr zur Oberfläche gekommen. Zeugen zogen den Buben aus dem Wasser, woraufhin die Reanimation begann.
| Datum | Uhrzeit | Ereignis |
|---|---|---|
| 4. August | ca. 15:20 | Kinder im Becken regungslos gefunden; geborgen |
| 4. August | nach 15:20 | Reanimation am Schwimmbad durch Kinderärztin |
| 4. August | später | Transport per Notarzthubschrauber nach Innsbruck |
Ermittlungen und Kontakt für Zeugen
Die genauen Umstände, wie es zu dem Badeunfall kam, sind laut Polizei derzeit noch ungeklärt. Daher hat die Polizeiinspektion Lienz Ermittlungen aufgenommen und bittet mögliche Zeugen um Hinweise, um den Hergang rekonstruieren zu können.
- Polizeiinspektion Lienz: 059 133/7230
- Alternativ: +43 (0)59133/7230-100
Für Eltern und Begleitpersonen stellt ein solcher Vorfall eine deutliche Erinnerung an die Bedeutung von Aufsichtspflicht, frühzeitiger Schwimmausbildung und schneller Hilfeleistung dar. Dass eine Ärztin vor Ort unmittelbare lebensrettende Maßnahmen setzen konnte, hat nach den vorliegenden Berichten vermutlich maßgeblich zum stabilen Zustand des Buben beigetragen.
Die Redaktion wird weitere verlässliche Informationen veröffentlichen, sobald die Polizei neue Details bekanntgibt oder offizielle Stellen ergänzende Angaben machen.