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Seit Jahrzehnten Stammgäste: Freundschaft und Bergleidenschaft im Moarhof erhalten

Zwei Gäste des Moarhofs in Lienz reisen seit Jahrzehnten wiederholt nach Osttirol und wurden zu engen Freunden der Familie Winkler. Der Fall zeigt, wie persönlicher Service und gemeinsame Bergtouren Beziehungen zwischen Gästen und Gastgebern in der Region langfristig prägen.

Seit Jahrzehnten Stammgäste: Freundschaft und Bergleidenschaft im Moarhof erhalten
©Illustration KI Julia Eder / steirerblatt.at

Langjährige Gäste, enge Verbindungen

Im Moarhof in Lienz wurden kürzlich zwei besondere Ehrungen ausgesprochen: Bettina Klicks aus Berlin feiert ihr 40-jähriges Urlaubstreuejubiläum zum Hotel, Per Dahle beging bei seinem heurigen Aufenthalt bereits seine 35. Urlaubssaison — und damit seine 900. Übernachtung in seinem Lieblingshaus.

Vom Gast zur Familie

Beide Langzeitgäste sind dem Familienbetrieb der Familie Winkler über Jahrzehnte treu geblieben. Aus der wiederholten Begegnung seien Freundschaften entstanden: Bettina Klicks und Per Dahle haben nach Angaben des Hauses an wichtigen familiären Ereignissen der Winklers teilgenommen, etwa Hochzeiten und Geburtstagen. Im Gegenzug wurden die Winklers in die Heimat der Gäste eingeladen. Mittlerweile verbringen auch die Enkelkinder der beiden Gäste ihren Urlaub in Osttirol.

  • Persönliche Beziehung: Aus Gästen wurden Freunde.
  • Familienbetrieb: Gastgeber sind Hotelier Thomas Winkler und Senior-Chefin Helga Winkler.
  • Gemeinsame Leidenschaft: Bergtouren verbinden Gäste und Gastgeber.

Bergkenner und gemeinsame Touren

Ein verbindendes Element ist die Begeisterung für die Osttiroler Bergwelt. Per Dahle kennt nach Angaben des Hauses inzwischen zahlreiche Hütten der Region und hat viele große Gipfel Osttirols bestiegen. Diese Touren unternahm er immer wieder gemeinsam mit den beiden als zertifizierten Bergführern genannten Gastgebern, Thomas und Helga Winkler.

Welche Bedeutung hat das für Lienz?

Die Geschichte verdeutlicht mehrere lokale Aspekte: Zum einen die Rolle kleiner, familiengeführter Hotels als sozialer Knotenpunkt, der nicht nur touristischen, sondern auch menschlichen Wert schafft. Zum anderen zeigt sie, wie Beständigkeit im Tourismus zu wiederkehrenden Gästen über Generationen führen kann — ein wirtschaftlich wie kulturell relevantes Modell für Osttirol. Für Reisende und Einheimische ist es ein Beispiel dafür, wie persönliche Betreuung und lokale Kompetenz (etwa durch geführte Bergtouren) die Attraktivität einer Region dauerhaft stärken können.

Praktische Hinweise für Interessierte

Wer sich an diesen Erfahrungen orientieren will, sollte bei Urlaubsplanung und bei der Auswahl von Unterkünften auf folgende Punkte achten:

  • Familiengeführte Betriebe bieten oft persönliche Betreuung und lokale Vernetzung.
  • Geführte Bergtouren durch zertifizierte Bergführer erhöhen Sicherheit und Erlebniswert.
  • Längerer, wiederkehrender Urlaub kann Familienkontakte und lokale Freundschaften fördern.
GastJahre regelmäßiger UrlaubBekannte Übernachtungen
Bettina Klicks (Berlin)40
Per Dahle35900

Radio Osttirol und der Osttiroler Bote gratulieren den Geehrten, wie es in der Mitteilung heißt, und wünschen weiter viel Freude in Osttirol.

Julia Eder
Julia KI Korrespondentin im Bezirk Lienz online

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