Regionale Vernetzung zu KI und Berufsorientierung
Im Bildungshaus Retzhof trafen sich kürzlich rund 60 Vertreterinnen und Vertreter aus Bildungseinrichtungen, Berufsorientierungsprojekten und Schulen der Region, um die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz (KI) auf Ausbildung und Arbeitsmarkt zu erörtern. Die Teilnehmerinnen kamen aus Einrichtungen von der Volksschule bis zur Berufsschule; Ziel war es, gemeinsame Strategien für die Kompetenzentwicklung Jugendlicher zu entwickeln.
Welche Fähigkeiten sind künftig gefragt?
Im Zentrum des Treffens stand die Frage, welche Fertigkeiten Jugendliche benötigen, um in einer zunehmend automatisierten Arbeitswelt bestehen zu können. Dabei rückten vor allem drei Bereiche in den Fokus: Kreativität, kritisches Denken und soziale Kompetenzen. Vertreterinnen und Vertreter aus Bildung und Beratung betonten, dass technische Grundkenntnisse wichtig bleiben, die überfachlichen Kompetenzen jedoch stärker gewichtet werden müssen, damit junge Menschen flexibel auf neue berufliche Anforderungen reagieren können.
„Es ist ein Gewinn für unsere Region, wenn wir Jugendliche in ihren Kompetenzen stärken, damit sie auf die Anforderungen der digitalen Zukunft flexibel reagieren können“, sagte Petra Sabathi, Regionalmanagerin und Direktorin für Bildungs- und Berufsorientierung.
Konkrete Schritte und Angebote
Beteiligte diskutierten Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Schulen, Ausbildungseinrichtungen und regionalen Trägern. Ziel ist, bestehende Angebote zu vernetzen, Praxiserfahrungen einzubinden und schulische sowie außerschulische Bildungsformate aufeinander abzustimmen. Für Eltern, Lehrpersonen und Unternehmen bedeutet das konkretere Orientierungshilfen und Praxisbezüge für Ausbildungswege.
- Teilnehmerzahl: ca. 60 Personen
- Teilnehmerkreis: Lehrpersonen verschiedener Schularten, Bildungs- und Berufsorientierungsanbieter
- Schwerpunkte: Kompetenzförderung in den Bereichen Kreativität, kritisches Denken, soziale Fähigkeiten
Was das für den Bezirk Leibnitz bedeutet
Für Familien und Bildungseinrichtungen im Bezirk bedeutet die Vernetzung: besser abgestimmte Angebote zur Berufsorientierung, stärkere Einbindung lokaler Betriebe und mehr Praxisbezug in Bildungsprogrammen. Schülerinnen und Schüler können so vermehrt Kompetenzen erwerben, die über reines Faktenwissen hinausgehen und sie auf Berufsbilder vorbereiten, in denen KI-Technologien zunehmend eine Rolle spielen.
| Ort | Teilnehmer | Themen |
|---|---|---|
| Bildungshaus Retzhof (Wagna) | ~60 | KI-Auswirkungen, Kompetenzförderung, Vernetzung |
Die Veranstaltung markiert einen Schritt hin zu einer kooperativen Regionalstrategie: Bildungsträger, Schulen und regionale Akteure wollen künftig enger zusammenarbeiten, um Jugendliche praxisnah auf die Anforderungen einer digitalisierten Arbeitswelt vorzubereiten.