GLEINSTÄTTEN. Einen Vormittag im Freien nutzten 37 Schülerinnen und Schüler der 2. Klassen der Mittelschule Gleinstätten, um den Wald und seine Bewohner abseits des Klassenzimmers kennenzulernen. Der Revierausgang im Jagdrevier Gleinstätten wurde von den Lehrerinnen Silvia Weiss, Selina Ebner und Laura Schmidt begleitet und zielte auf praktisches Umwelt- und Naturschutzwissen.
Praktische Naturkunde mit lokalen Akteurinnen und Akteuren
Die Gruppenarbeit wurde von Vertreterinnen und Vertretern des Jagdschutzvereins Arnfels sowie von Gleinstätter Jägern geleitet: Rupert Sternat, Heinz Wolf und Hundeführerin Helga Skazedonik vom Jagdschutzverein sowie die Jäger Michael Temmel, Josef Marak, Paul Marak und Maxi Temmel führten die Schüler durch das Revier. Auf dem Programm standen Beobachtungen und Erklärungen zu Wildtieren, verschiedenen Lebensräumen und zum richtigen Verhalten in der Natur.
Die Vermittlung behandelte auch die Funktionen von Wild und Wald für Mensch und Umwelt, damit die Jugendlichen ein konkretes Verständnis für Zusammenhänge in ihrer unmittelbaren Umgebung entwickeln konnten.
Interesse, Abstand vom Smartphone und Abschluss
Positiv hervorzuheben ist nach Angaben der Beteiligten das große Interesse der Jugendlichen: Sie verbrachten den Vormittag ohne Mobiltelefon und konzentrierten sich auf die Naturerlebnisse und die Erläuterungen der Betreuer. Zum Abschluss begeisterte eine Hundevorführung die Teilnehmerinnen und Teilnehmer; anschließend traf man sich zu einem Imbiss am Hof der Familie Marak, um Eindrücke auszutauschen.
- Teilnehmer: 37 Schülerinnen und Schüler (2. Klassen)
- Begleitung: 3 Lehrerinnen
- Leitung vor Ort: Jagdschutzverein Arnfels, Gleinstätter Jäger
- Abschluss: Hundevorführung und gemeinsamer Imbiss
| Aspekt | Details |
|---|---|
| Ort | Jagdrevier Gleinstätten |
| Datum | Vormittag (Juli 2026) |
| Organisierende Personen | Rupert Sternat, Heinz Wolf, Helga Skazedonik, Michael Temmel, Josef Marak, Paul Marak, Maxi Temmel |
Für Familien und Schulen im Bezirk zeigt dieser Revierausgang, wie lokale Vereine und Expertinnen und Experten vor Ort Bildungsangebote ergänzen können. Solche Praxisveranstaltungen fördern Naturverständnis, verantwortungsvolles Verhalten im Freien und die Wertschätzung regionaler Naturräume.
Schulen, die ähnliche Ausflüge planen, sollten auf eine enge Abstimmung mit den beteiligten Jagd- oder Naturschutzverbänden achten, um Sicherheitsfragen, die Gestaltung des Programms und angemessene Lernziele zu klären. Die Kooperation zwischen Schule, Vereinen und lokalen Betrieben — wie dem Hof der Familie Marak, der den Imbiss ermöglichte — zeigt, wie Bildungs- und Gemeindeakteure gemeinsam praktische Lernorte schaffen können.