Die Stadtgemeinde Spittal an der Drau hat auf dem städtischen Friedhof einen neuen Baumkreis eingerichtet, der künftig als Möglichkeit für Urnenbestattungen in naturnahem Umfeld angeboten wird. Die Anlage soll Angehörigen einen ruhigen Ort der Erinnerung bieten und entspricht einem häufig geäußerten Wunsch aus der Bevölkerung.
Gestaltung und Ausstattung
Im Zentrum der neuen Anlage stehen mehrere, unterschiedlich ausgewählte Baumarten, die kreisförmig angeordnet wurden. Jeder Baum ist dabei in Verbindung mit bestimmten Geburtsdaten vorgesehen. Ergänzt wird das Areal durch Gedenkbücher zur Nennung der Verstorbenen sowie durch Sitzgelegenheiten, die zum Verweilen einladen und das Umfeld für Trauernde und Besucherinnen ruhiger gestalten sollen.
"Immer mehr Bürgerinnen und Bürger wünschen sich eine letzte Ruhestätte inmitten der Natur," erklärt Bürgermeister Gerhard Köfer.
Bedeutung für die lokale Bestattungskultur
Mit der Schaffung dieses Baumkreises reagiert die Gemeinde auf einen spürbaren Trend hin zu alternativen, naturnahen Bestattungsformen. Für Hinterbliebene können solche Anlagen den Abschied vereinfachen, weil sie eine einheitlich gestaltete, pflegeleichte Ruhestätte bieten. Für die städtische Friedhofsverwaltung bedeutet dies zudem eine Erweiterung des Angebotsangebots und eine neue Aufgabe in der langfristigen Pflegeplanung.
Was Anrainer und Angehörige wissen sollten
- Die Anlage ist als Bereich für Urnenbestattungen konzipiert; konventionelle Erdbestattungen werden hier nicht erwähnt.
- In den Gedenkbüchern können Verstorbene namentlich festgehalten werden; nähere Regelungen zur Eintragung und Nutzung sind über die Friedhofsverwaltung erhältlich.
- Sitzgelegenheiten sind vorgesehen, um Besuche und Trauerfeiern vor Ort zu erleichtern.
Technische und organisatorische Details
| Element | Beschreibung |
|---|---|
| Baumarten | Verschiedene Arten, kreisförmig angeordnet und bestimmten Geburtsdaten zugeordnet. |
| Anordnung | Kreisförmige Anlage als zentrales Gestaltungselement. |
| Gedenkbücher | Möglichkeit zur namentlichen Nennung Verstorbener. |
| Sitzgelegenheiten | Verweilmöglichkeiten für Angehörige und Besucher. |
Konkrete Fragen zur Nutzung des Baumkreises — etwa zu Kosten, Formalien für die Eintragung in Gedenkbücher oder zur Pflege — beantwortet die Friedhofsverwaltung der Stadtgemeinde. Für Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks bedeutet das Angebot eine zusätzliche Wahlmöglichkeit bei der Gestaltung der letzten Ruhestätte.
Die Anlage ist Teil der städtischen Maßnahmen, auf veränderte Bestattungswünsche einzugehen und zugleich Orte der Erinnerung in naturnaher Umgebung zu schaffen. Für viele Familien in der Region dürfte dies eine willkommene Alternative zur klassischen Grabstelle sein.