Am 19. Juni fand im historischen Park von St. Ruprecht an der Raab das Familienfest „Feuerfest & Bohnenstark“ statt. Die Veranstaltung, die heuer erstmals von der Musikschule St. Ruprecht organisiert wurde, zog zahlreiche Besucherinnen und Besucher an und bot ein breit gefächertes kulturelles Programm. Nach Angaben der Veranstalterinnen und Veranstalter traten rund 200 Künstlerinnen und Künstler auf.
Vielfalt auf der Bühne und im Park
Das Bühnenprogramm reichte von Chorgesang über Tanzdarbietungen bis zu orchestralen Beiträgen sowie der traditionellen „Tischler Trophy“. Diese Bandbreite spiegelte die musikalischen und kulturellen Ressourcen der Marktgemeinde wider und bot Familien wie Einzelgästen gleichermaßen Unterhaltung. Die Aufführungen gaben lokale Ensembles und Hobbykünstlern eine Plattform, ihre Arbeit einem größeren Publikum zu präsentieren.
Vereinsleben und Bewirtung
Das Fest zeigte nicht nur künstlerische Vielfalt, sondern auch die Bedeutung des Ehrenamts: Gemeinsam mit der Marktgemeinde wirkten zahlreiche Vereine am Gelingen mit. Abseits der Bühne gab es Angebote für Kinder wie das Kinderschminken und Aktionen des Elternvereins, der mit einem traditionellen Schätzspiel viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer anlockte. Für die kulinarische Versorgung sorgte der Kirchenwirt Ostermann mit seinem Team, während der Getränkestand vom bewährten Chiara-Team betreut wurde.
- Ort: Historischer Park, St. Ruprecht an der Raab
- Datum: 19. Juni
- Organisation: Musikschule St. Ruprecht in Kooperation mit der Marktgemeinde und Vereinen
- Künstlerische Beteiligung: Rund 200 Personen
Regionale Bedeutung und praktische Auswirkungen
Solche traditionellen Feste stärken das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Gemeinde und haben konkrete Auswirkungen auf das lokale Leben: Sie fördern Netzwerke zwischen Vereinen, unterstützen lokale Gastronomiebetriebe und schaffen Möglichkeiten für junge Talente, erste Auftritte zu absolvieren. Zudem sind Veranstaltungen dieser Art für Besucherinnen und Besucher aus dem weiteren Bezirk ein Anlass, Kulturangebote vor Ort wahrzunehmen und regionale Anbieter zu unterstützen.
Die Ortsbäuerinnen trugen mit hausgemachten Mehlspeisen und fair gehandeltem Eine-Welt-Kaffee zur Verpflegung bei, was das Zusammenspiel von gemeinnützigem Engagement und lokaler Wirtschaft unterstreicht. Besonders hervorzuheben ist die traditionelle Wahl des Bohnenkönigs, die als ein regionales Ritual zum Fest gehört und zum geselligen Höhepunkt des Abends wurde.
Was bleibt für Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks Weiz
Für Menschen im Bezirk signalisiert das Fest: Kultur- und Gemeinschaftsleben in St. Ruprecht sind lebendig und gut vernetzt. Wer Interesse an einer aktiveren Beteiligung hat, findet in den präsentierten Vereinen und in der Musikschule lokale Anknüpfungspunkte. Für Veranstalterinnen und Veranstalter aus anderen Gemeinden bietet sich das Fest als Beispiel für erfolgreiche Kooperationen zwischen Gemeinde, Bildungsinstituten und Ehrenamt.
| Aspekt | Kurzinfo |
|---|---|
| Organisator | Musikschule St. Ruprecht (erstmalig federführend) |
| Mitwirkung | Marktgemeinde, zahlreiche Vereine |
| Besonderheit | Rund 200 Künstlerinnen und Künstler; Wahl des Bohnenkönigs |
Insgesamt unterstrich das Fest die Rolle von ehrenamtlichem Engagement und lokalen Initiativen für die kulturelle Identität der Marktgemeinde. Solche Veranstaltungen sind für das Dorf- und Gemeindeleben im Bezirk Weiz mehr als Unterhaltung: Sie sind ein praktisches Netzwerk für Kultur, Wirtschaft und Gemeinschaft.