Der deutsche Filmregisseur Sönke Wortmann wird in diesem Jahr den Juryvorsitz beim 16. Günter Rohrbach Filmpreis übernehmen. Das teilten die Günter Rohrbach Filmpreis Stiftung und die Stadt Neunkirchen mit. Wortmann folgt damit auf den Regisseur Dominik Graf, der den Vorsitz im vergangenen Jahr innehatte.
Worum es beim Preis geht
Der Filmpreis richtet sich an deutschsprachige Kino- und Fernsehfilme, die sich mit Arbeitswelt und Gesellschaft beschäftigen. Teilnahmeberechtigt sind Produktionen mit einer Länge von mindestens 80 Minuten. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert und wird am 6. November in Neunkirchen verliehen.
„Er gelte ‚als einer der erfolgreichsten deutschen Regisseure der Gegenwart‘.“
Fristen und Ablauf
Filme können für den Wettbewerb bis Ende Juli eingereicht werden. Die diesjährige Verleihung markiert die 16. Ausgabe des Preises, mit dem an den Produzenten Günter Rohrbach erinnert wird; er wurde am 23. Oktober 1928 in Neunkirchen geboren.
- Juryvorsitz: Sönke Wortmann
- Nachfolger von: Dominik Graf
- Verleihung: 6. November in Neunkirchen
- Ausschreibung: Einreichungen bis Ende Juli
- Dotierung: 10.000 Euro
Bedeutung für die Region und für Filmschaffende
Auch wenn die Veranstaltung in Neunkirchen (Saarland) stattfindet, ist der Preis für das deutschsprachige Filmschaffen von regionaler Bedeutung: Er fördert die Auseinandersetzung mit sozialen und beruflichen Themen im Film und bietet Filmemacherinnen und Filmemachern eine Plattform für Sichtbarkeit und Vernetzung. Für Kulturschaffende im Bezirk Rohrbach ist die Ausschreibung eine von mehreren relevanten Möglichkeiten, Filme mit gesellschaftlichem Fokus einer breiteren Fachöffentlichkeit vorzustellen.
Inhaltlich richtet sich der Preis an Produktionen, die Arbeitswelt und gesellschaftliche Fragestellungen in den Mittelpunkt stellen. Damit spricht die Auszeichnung Themen an, die auch lokal Relevanz haben können — etwa Wandel von Betrieben, Arbeitsbedingungen oder das Verhältnis von Arbeit und sozialer Lebenswelt.
| Merkmal | Info |
|---|---|
| Edition | 16. |
| Ort der Verleihung | Neunkirchen |
| Einreichfrist | Ende Juli |
| Filmlänge | mind. 80 Minuten |
| Dotierung | 10.000 Euro |
Für Filmschaffende aus dem deutschsprachigen Raum ist die Einreichfrist bis Ende Juli zu beachten; Produzentinnen und Produzenten sollten die Teilnahmebedingungen der Günter Rohrbach Filmpreis Stiftung prüfen, um formale Ausschlussgründe zu vermeiden. Die Bekanntgabe von Wortmann als Juryvorsitzendem signalisiert eine Fortsetzung des Anspruchs, breite Publikums- und Fachaufmerksamkeit zu kombinieren.
Redaktionelle Anmerkung: Die Informationen basieren auf der Mitteilung der Günter Rohrbach Filmpreis Stiftung und der Stadt Neunkirchen sowie auf der dpa-Meldung.