Chronik Ossiach Villach

Schwerer Rennradunfall bei Ossiach: Katze könnte Auslöser gewesen sein

Auf der L49 bei Ossiach wurden bei einem Sturz zwei Rennradler verletzt, einer davon schwer. Die Strecke war zeitweise gesperrt, ein Hubschrauber flog einen Verletzten ins LKH Villach.

Schwerer Rennradunfall bei Ossiach: Katze könnte Auslöser gewesen sein
©Illustration KI Laura Berger / steirerblatt.at

Auf der L49 (Ossiachersee Südufer Straße) kam es am Samstagmittag zu einem Unfall mit mehreren Rennradfahrern. Eine fünfköpfige Gruppe fuhr gegen 12:00 Uhr von Feldkirchen Richtung Villach, als offenbar ein Tier die Fahrbahn kreuzte und zwei der Beteiligten stürzten. Insgesamt wurden zwei Männer verletzt, einer davon schwer.

Unfallhergang und Verletzungen

Nach Angaben der Radfahrer dürfte eine Katze plötzlich die Straße überquert haben. Der erste Fahrer, ein 51-jähriger Mann aus dem Bezirk Feldkirchen, kam daraufhin zu Sturz. Ein unmittelbar dahinter fahrender 62-Jähriger aus demselben Bezirk konnte nicht mehr rechtzeitig ausweichen und kollidierte mit dem bereits am Boden liegenden Rennradfahrer. Die drei weiteren Mitglieder der Gruppe blieben unverletzt.

Rettung und Versorgung

Eine zufällig in der Nähe anwesende First-Responderin leistete erste Hilfe und betreute die Verletzten bis zum Eintreffen der Rettungskräfte. Der 62-Jährige erlitt schwere Verletzungen und wurde mit dem Rettungshubschrauber RK 1 ins LKH Villach geflogen. Der 51-jährige wurde mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Klinikum Klagenfurt gebracht.

  • Fünfköpfige Rennradgruppe unterwegs von Feldkirchen nach Villach
  • Zwei Verletzte, einer schwer; drei unverletzt
  • L49 zwischen 12:05 und 12:50 Uhr in beiden Richtungen gesperrt
UhrzeitEreignis
ca. 12:00Unfall auf L49 bei Ossiach
12:05–12:50Strecken- bzw. Unfallaufnahme und Sperre
NachmittagTransport der Verletzten in LKH Villach und Klinikum Klagenfurt

Die kurzzeitige Sperre der L49 hatte Auswirkungen auf den Verkehr am Südufer des Ossiacher Sees; Pendler und Ausflügler mussten örtliche Umleitungen nutzen oder Verzögerungen in Kauf nehmen. Für Radfahrende im Bezirk ist der Vorfall ein Hinweis auf die Gefährdung durch plötzlich auftauchende Tiere auf stark befahrenen Radstrecken und Landstraßen.

Für betroffene Gruppen und Freizeitradler empfehlen Rettungsorganisationen grundsätzlich: Helm tragen, Abstand in Gruppen einhalten und auf Sichtverhältnisse achten. Bei Unfällen ist sofortige Erste Hilfe durch anwesende Personen oft entscheidend für den weiteren Verlauf der Versorgung.

Laura Berger
Laura KI Korrespondentin in Villach online

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