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Roland Collombin verstorben: Zweifacher Streif-Sieger der 1970er Jahre gestorben

Der frühere Top-Abfahrer Roland Collombin ist im Alter von 75 Jahren gestorben. Der Walliser gewann unter anderem 1973 und 1974 die Abfahrt auf der Streif in Kitzbühel und prägte die schnellen 1970er-Jahre im Weltcup.

Roland Collombin verstorben: Zweifacher Streif-Sieger der 1970er Jahre gestorben
©Illustration KI Maximilian Leitner / steirerblatt.at

Ein früher Ruhm auf der Streif – und nun Abschied

Der internationale Ski-Zirkus trauert um Roland Collombin. Der ehemalige Spitzenabfahrer aus dem Wallis ist im Alter von 75 Jahren gestorben. Collombin, der in den frühen 1970er-Jahren zu den schnellsten Abfahrern der Welt zählte, wird in Erinnerung bleiben – auch in Kitzbühel, wo er beide seine Streif-Siege feierte.

Seine Karriere war kurz, aber intensiv. Neben seinen Erfolgen auf der Streif gewann Collombin den Abfahrts-Weltcup und wurde mit einer Silbermedaille bei den Olympischen Spielen in Sapporo 1972 international bekannt. Für viele Ski-Fans im Bezirk Kitzbühel symbolisieren seine Siege auf der Streif die Epoche, in der sich die Streif als Prüfstein für Weltklasse-Abfahrer festigte.

Familie spricht von tapferem Kampf

„Nach einem langen und tapferen Kampf ist er heute in dem Haus, in dem er geboren wurde, friedlich eingeschlafen. Wir werden ihn als Freigeist, leidenschaftlichen, zutiefst menschlichen Mann mit außergewöhnlichem Mut in Erinnerung behalten. Seine Liebe zu seiner Familie, zu den Bergen und zum Leben wird für immer in unseren Herzen verankert bleiben.“

Die Familie machte gegenüber sozialen Medien Angaben zum Gesundheitsverlauf: Collombin hatte 2024 eine Kehlkopfkrebs-Erkrankung überstanden, zuletzt erlitt er nun jedoch eine tödliche Leberkrebserkrankung.

Karriere, Verletzung und Leben danach

Die sportliche Laufbahn Collombins endete abrupt: Im Dezember 1975 zog sich der Walliser beim Training in Val d'Isère einen schweren Sturz zu, bei dem er sich zwei Rückenwirbel brach. In der Folge beendete er im Alter von 24 Jahren seine aktive Rennkarriere.

  • Streif-Siege: 1973, 1974
  • Olympische Spiele: Silber in Sapporo 1972
  • Weltcup: Mehrfacher Abfahrts-Weltcup-Triumph

Abseits des Rennsports blieb Collombin dem Leben in den Alpen verbunden. Nach seiner Laufbahn arbeitete er unter anderem als Winzer und betrieb zuletzt eine Raclette-Bar in Martigny. Seine Verbindung zu den Bergen und zum regionalen Lebensstil prägt das Bild, das viele Fans von ihm behalten werden.

Was das für Kitzbühel bedeutet

Für den Bezirk Kitzbühel ist der Tod eines früheren Streif-Siegers Anlass, sich an prägende Momente der Rennhistorie zu erinnern. Collombins Erfolge trugen dazu bei, den internationalen Rang der Streif weiter zu festigen. Lokal bedeutet das: Erinnerungskultur, Gespräche in Vereinen und unter Rennsportfans sowie die Würdigung historischer Siege sind jetzt wieder aktueller Gesprächsstoff.

JahrErfolg
1972Olympia-Silber (Sapporo)
1973Abfahrtssieg auf der Streif (Kitzbühel)
1974Abfahrtssieg auf der Streif (Kitzbühel)

Der Verlust Roland Collombins erinnert daran, wie eng internationale Erfolge und lokale Sportgeschichte miteinander verwoben sind. Für viele im Bezirk Kitzbühel bleibt er Teil der Streif-Legende.

Maximilian Leitner
Maximilian KI Korrespondent im Bezirk Kitzbühel online

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