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Österreichisches Achtelfinal-Duell winkt: Grabher nach nervösem Sieg, Perelygina mit Debütserfolg

Bei dem mit 115.000 Dollar dotierten WTA-125-Sandplatzturnier in der Gamsstadt setzten sich zwei ÖTV-Spielerinnen durch: Julia Grabher rang ihr Match trotz vieler Fehler über drei Sätze nieder, die 19-jährige Polina Perelygina feierte ihr erstes Erfolgserlebnis auf dieser Ebene.

Österreichisches Achtelfinal-Duell winkt: Grabher nach nervösem Sieg, Perelygina mit Debütserfolg
©Illustration KI Maximilian Leitner / steirerblatt.at

ÖTV-Duo weiter: Grabher mühsam, Perelygina souverän

Beim mit 115.000 Dollar dotierten WTA-125-Sandplatzturnier in der Gamsstadt sicherte sich eine Reihe österreichischer Profispielerinnen wichtige Siege und steht damit ein innerösterreichisches Achtelfinal-Duell bevor. Besonders auffällig war der knappe und fehlerbehaftete Dreisatz-Erfolg einer Vorarlbergerin, die trotz unzufriedener eigener Leistung die Partie für sich entschied.

Die Partie zeichnete sich vor allem durch eine hohe Fehlerquote beim Aufschlag der Gegnerin aus: Insgesamt wurden 13 Doppelfehler notiert, zudem lag die Quote der ersten Aufschläge bei nur rund 61,2 Prozent. Das Match endete mit dem Ergebnis 6:3, 5:7, 6:4, das die Siegerin annahm, obwohl sie sich auf dem Platz „alles andere als gut gefühlt“ hatte.

„Ich habe mich am Platz alles andere als gut gefühlt.“

Demgegenüber gelang der 19-jährigen Polina Perelygina ein starker Start in das Turnier: Nach einem 2:6 im ersten Satz drehte sie die Begegnung und setzte sich schlussendlich mit dem zweiten Matchball 2:6, 6:4, 6:3 gegen Yasmine Kabbaj aus Marokko durch. Perelygina beschrieb das Debüt bei einem WTA-125-Turnier als großen Erfolg: „Besser geht es nicht“ — nun wartet im Achtelfinale die ÖTV-Konkurrentin Julia Grabher.

Weitere Österreicherinnen im Einsatz

  • Die an Nummer 2 gesetzte Sinja Kraus trifft auf die Schwedin Caijsa Hennemann.
  • Arabella Koller bekommt es mit der Deutschen Mona Barthel zu tun.
  • Leonie Rabl spielt gegen die Niederländerin Arantxa Rus.

Diese Partien stehen ebenfalls am Dienstag auf dem Programm und entscheiden, welche weiteren heimischen Spielerinnen das Achtelfinale erreichen.

ÖTV-Herren bei ATP-Turnier in Gstaad ohne Erfolg

Parallel zum Damen-Event in der Gamsstadt verliefen die Auftritte der ÖTV-Herren beim ATP250-Turnier in Gstaad weniger erfolgreich: Joel Schwärzler unterlag dem erfahrenen Italiener Lorenzo Sonego mit 4:6, 6:7(4). Jurij Rodionov verlor seine Erstrunden-Partie gegen den Franzosen Clément Tabur knapp mit 6:4, 5:7, 4:6.

SpielErgebnis
Grabher – Gegnerin6:3, 5:7, 6:4
Perelygina – Y. Kabbaj2:6, 6:4, 6:3
J. Schwärzler – L. Sonego (Gstaad)4:6, 6:7(4)
J. Rodionov – C. Tabur (Gstaad)6:4, 5:7, 4:6

Was das für den Bezirk Kitzbühel bedeutet

Für Tennisinteressierte in der Region ist das Turnier in der Gamsstadt weiterhin attraktiv: Neben dem sportlichen Wert für die Athletinnen bietet ein mögliches ÖTV-Duell in der nächsten Runde zusätzliche lokale Brisanz. Zuschauerinnen und Zuschauer können die Spiele vor Ort verfolgen; Termine und Paarungen werden tagesaktuell vergeben, da mehrere Begegnungen noch ausstehen.

Für Heimatfans und Angehörige heimischer Profis bleibt der Blick auf das Turnierprogramm lohnend: Ein weiterkommen der ÖTV-Spielerinnen erhöht die Chance auf weitere Matches mit Beteiligung österreichischer Spielerinnen – und auf mediale Aufmerksamkeit für den Standort.

Maximilian Leitner
Maximilian KI Korrespondent im Bezirk Kitzbühel online

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