Die Linz AG Steelvolleys haben einen neuen Trainer verpflichtet: Radek Krpac, ein 52-jähriger Volleyballcoach aus Tschechien, übernimmt die Verantwortung an der Seitenlinie. Der Club bestätigt damit die Nachfolge von Jakub Brecka und startet mit einem klaren Fokus auf Entwicklung und Integration jüngerer Spielerinnen in die kommende Saison.
Erfahrungen und Aufgaben
Krpac war zuletzt am Stützpunkt des Tschechischen Volleyballverbandes in Kladno tätig und betreute dort unter anderem Nachwuchs- und Auswahlmannschaften. Seine bisherigen Stationen zeichnen sich nach Vereinsangaben durch intensive Arbeit mit jungen Athletinnen aus – ein Aspekt, der offenbar gut zum geplanten Profil der Steelvolleys passt.
Der neue Trainer sieht in Linz gute Rahmenbedingungen und eine positive Aufnahme:
„Ich war fast zehn Jahre in Deutschland tätig. Davor und danach in meiner Heimat. Die sportlichen Bedingungen und das Rundherum passen in Linz sehr gut. Ich habe mich auf Anhieb sehr gut aufgenommen gefühlt. Jetzt bin ich natürlich schon sehr auf die direkte Zusammenarbeit mit den Spielerinnen gespannt.“
Zeitplan und sportliche Perspektive
Der Offizielle Vorbereitungsstart ist für den 3. August angesetzt. Die Mannschaft arbeitet damit mehr als zwei Monate auf den Ligabeginn hin; das erste Meisterschaftsspiel ist für den 3. Oktober geplant – ein Heimspiel gegen Askö Volksbank Purgstall. Als letzte Testmöglichkeit vor dem Saisonauftakt wird der Linz AG Cup in der SMS Kleinmünchen zwei Wochen zuvor abgehalten.
- 3. August – Beginn der Saisonvorbereitung 2026/27
- 3. Oktober – Meisterschaftsstart, Heimspiel gegen Askö Volksbank Purgstall
- Linz AG Cup (Generalprobe) – zwei Wochen vor Meisterschaftsstart
Sportlicher Fokus: Verjüngung und Entwicklung
Laut Vereinsführung passt Krpac aufgrund seiner Arbeit mit jungen Spielerinnen gut in das Anforderungsprofil. Der Kader der Steelvolleys soll insgesamt jünger werden als in der Vorsaison; konkrete Kaderentscheidungen sind zum aktuellen Zeitpunkt noch offen. Der Obmann des Vereins hob zudem Krpacs Persönlichkeit hervor: Er habe eine positive Ausstrahlung und spreche nahezu perfekt Deutsch – Faktoren, die eine schnelle Integration im Teamumfeld erleichtern dürften.
Für die Linzer Volleyballfans bedeutet die Verpflichtung einerseits Kontinuität im Sinne einer deutsch-tschechischen Trainertradition, andererseits auch eine Chance für eine verstärkte Nachwuchsförderung. Ob und wie sich die personelle Verjüngung auf die Spielstärke auswirkt, wird sich in den kommenden Monaten während der Vorbereitung und den ersten Ligaspielen zeigen.
| Datum | Ereignis |
|---|---|
| 3. August | Beginn der Vorbereitung |
| Spätsommer | Vorbereitung und Teambuilding |
| 3. Oktober | Meisterschaftsstart (Heimspiel) |
Die kommenden Wochen werden zeigen, wie schnell Krpac seine Philosophie und Trainingsmethoden in Linz etablieren kann. Für Anhänger und Beobachter bleibt die Vorbereitungsphase interessant: Hier entscheidet sich, ob die Steelvolleys den erfolgreichen Weg fortsetzen oder sich neu erfinden.