DSV meldet Schonung nach Trainingsunfall
Skispringer Pius Paschke hat sich bei einem Trainingssturz am Bergisel eine leichte Verletzung am linken Ellenbogen zugezogen. Der Deutsche Skiverband (DSV) teilte mit, dass Paschke vorerst ausfallen und sich auf seine Regeneration konzentrieren werde; in Abstimmung mit dem medizinischen Stab verzichte der Athlet in den kommenden Wochen auf Sprünge.
Paschke bleibt gefasst – und humorvoll
Der 36‑Jährige, gebürtig aus München, nahm die Blessur mit gewohntem Spott an: Auf Instagram schrieb er selbstironisch und postete ein Bild mit leichten Schürfwunden im Gesicht sowie einer blutigen Lippe. In seinem Beitrag lautete die Selbstbeschreibung:
„Bergisel 1, Paschke 0. Kleine Verschnaufpause für mich, aber bald geht es wieder wie gewohnt weiter“
Damit signalisiert Paschke einerseits Entschlossenheit, andererseits die Bereitschaft zu Ruhe und Rehabilitation.
Auswirkungen auf die Saisonvorbereitung
Während die deutsche Mannschaft bereits an der Vorbereitung für den kommenden Winter arbeitet, bedeutet die Pause für Paschke erst einmal: beobachten statt aktiv mitmischen. Der DSV spricht von einem mehrwöchigen Verzicht auf Sprünge, konkrete Zeitpunkte für eine Rückkehr in das reguläre Training nannte die Verbandsspitze nicht.
- Verletzung: leichte Verletzung am linken Ellenbogen
- Folge: mehrere Wochen ohne Sprünge
- Medienauftritt: Instagram-Post mit Selbstironie und Foto der Blessuren
Termine und sportlicher Kontext
Für die Saisonplanung sind zwei Daten relevant: Das Auftaktspringen im Weltcup ist für den 20. November angesetzt; der Sommer‑Grand‑Prix startet unter anderem bereits am 1. August in Polen. Laut der Mitteilung des DSV ist es daher möglich, dass Paschke für den Grand‑Prix‑Start knapp wird, während für den Weltcup‑Auftritt im November noch ausreichend Zeit verbleiben könnte.
| Fakt | Angabe |
|---|---|
| Alter | 36 Jahre |
| Verletzung | leichte Verletzung am linken Ellenbogen |
| Zuletzt beendete Gesamtweltcup‑Platz | 29 |
Paschkes vorläufige Pause ist aus medizinischer Sicht vorausschauend: Schonung in den ersten Wochen nach einem Sturz kann spätere Probleme verhindern. Sportlich aber bedeutet die Unterbrechung eine verkürzte Vorbereitung auf die unmittelbaren Wettbewerbe des Sommers – und schafft Raum für Umstellungen im DSV‑Team bei Trainingseinheiten und beim Einsatz in frühen Wettbewerben.
Für Paschke selbst bleibt die Hoffnung auf vollständige Genesung und Rückkehr in den Wettkampfbetrieb. Bis dahin gilt: beobachten, auskurieren, rechtzeitig neu ansetzen.
Simon Prisching, Ressort Kurioses, Steirerblatt