Vor dem Hintergrund der K.-o.-Phase der Weltmeisterschaft rückte beim 2:0-Sieg Frankreichs gegen Marokko am Mittwoch eine Frage in den Mittelpunkt: Ist Kylian Mbappé für die kommenden Spiele einsetzbar? Der 27-jährige Angreifer verließ das Spielfeld mit Schmerzen und einem Eispaket am rechten Knöchel, gab aber nach dem Spiel Entwarnung.
Erleichterung nach Schrecksekunde
Mbappé war in der 76. Minute mit schmerzverzerrtem Gesicht auf den Rasen gesunken und kurz darauf ausgewechselt worden. Auf den Tribünen und in den Medien sorgte das Bild für Besorgnis, doch der Starspieler zeigte sich anschließend zuversichtlich. Er erklärte, es handle sich um einen Schlag gegen die Ferse und betonte, dass es ihm gut gehe.
"Mir geht es gut. Ich habe einen Schlag auf die Ferse bekommen, aber es geht mir gut"
Auch Nationaltrainer Didier Deschamps dämpfte Befürchtungen: "Da ist nichts Ernstes." Damit scheint zumindest kurzfristig die Teilnahme des Angreifers an den nächsten Begegnungen nicht gefährdet.
Sportliche Bedeutung
Mbappé ist für Frankreich der Schlüsselspieler in diesem Turnier. In den bisherigen Einsätzen war er der entscheidende Faktor für die Offensive. Seine statistische Bilanz unterstreicht die Bedeutung:
| Wert | Angabe |
|---|---|
| Einsätze | 6 |
| Tore | 8 |
| Vorlagen | 3 |
Gegen Marokko blieb Mbappé trotz des misslungenen Strafstoßes nicht ohne Einfluss: Er erzielte später das Führungstor und bereitete Sekunden darauf den Treffer von Ousmane Dembélé vor, der die Partie endgültig entschied.
- Mbappé verschoss einen Strafstoß (28.), blieb danach aber prägend.
- Er erzielte das 1:0 (60.) und bereitete das 2:0 (66.) vor.
- Trainer und Spieler signalisierten nach dem Spiel, dass keine schwerwiegende Verletzung vorliegt.
Für Frankreich ist das gute Nachrichten: Der Einsatz des besten Stürmers in den verbleibenden Turnierspielen ist ein klarer Vorteil gegenüber den Gegnern. Sollte sich Mbappés Zustand weiter bestätigen, bleibt er das zentrale Angriffselement des Teams.
Die medizinische Abklärung und der weitere Genesungsverlauf werden in den nächsten Tagen zu beobachten sein. Bis dahin ist die französische Mannschaft organisatorisch und sportlich darauf angewiesen, das Momentum aus dem Viertelfinalsieg mitzunehmen — idealerweise mit dem Kapitän an vorderster Front.