Die Einsatzkräfte im Bezirk Lienz haben am Montagmittag beim Waldbrand im Bereich des sogenannten Mitteldorfer Waldes südlich von Virgen offiziell "Brand aus" gemeldet. Das teilte der Lienzer Bezirksfeuerwehrkommandant Harald Draxl mit. Zuvor waren nach Flügen mit einer Drohne und Wärmebildkamera noch letzte Glutnester lokalisiert und gezielt abgelöscht worden.
Umfang des Einsatzes und Lage
Das Feuer breitete sich demnach auf etwa zehn bis zwölf Hektar aus. In der Spitze waren rund 170 Feuerwehrleute im Einsatz; am Sonntag arbeiteten noch etwa 85 Kräfte aus zwölf Feuerwehren gemeinsam mit der Bergrettung und Landwirten mit Güllefässern im Gelände. Zusätzlich unterstützten private Hubschrauber sowie ein Hubschrauber des Bundesheers die Löscharbeiten.
Nachlöscharbeiten und Erkundung
Die Flammen waren bereits am Samstagfrüh größtenteils unter Kontrolle gebracht worden, doch verhinderten immer wieder entdeckte Glutnester ein sofortiges Ende der Maßnahmen. Drohnenflüge am Sonntag und Montag zeigten noch mehrere Punkte mit Hitzeentwicklung, die anschließend beseitigt wurden. Nach der finalen Nachbearbeitung und der Kontrolle durch Wärmebildaufnahmen konnten die Einsatzkräfte die Lage am Montag als beendet einstufen.
„Wir sind ein Zirkusfestival und ein Zirkuszelt gehört einfach dazu.“
Hinweis: Das obige Zitat stammt aus einem anderen Bericht in der Quellenliste und steht nicht in direktem Zusammenhang mit dem Waldbrand; als verbindliches Lagezitat wurde seitens der Feuerwehr lediglich das "Brand aus" kommuniziert.
Ursachenklärung und Bedeutung für die Bevölkerung
Die genaue Brandursache war zum Zeitpunkt der Meldung noch unklar. Die Polizeiinspektion Matrei in Osttirol prüfte Möglichkeiten; eine Selbstentzündung aufgrund der Hitze wurde als denkbare Ursache genannt. Ermittlungen sind laufend. Für Anrainer und Waldbesitzer bleibt nach einem solchen Einsatz die Frage nach Vorsorge und Prävention zentral — etwa hinsichtlich waldnaher Tätigkeiten bei großer Hitze oder des Verhaltens bei Funken- und Feuergefahr.
- Betroffene Fläche: 10–12 Hektar
- Einsatzkräfte: bis zu 170 Personen
- Weitere Maßnahmen: Drohnen-Aufklärung mit Wärmebildkameras, Nachlöscharbeiten durch Bodenkräfte und Hubschrauber
Für die Bevölkerung im Raum Virgen bedeutet das Ende der Löscharbeiten eine Rückkehr zu mehr Normalität, gleichzeitig bleiben die Behörden wachsam: Nachbrände können auch nach Tagen noch auftreten, weshalb Landwirte und Waldbesitzer weiterhin aufmerksam sein sollten. Feuerwehr und Polizei führen nun die Ursachenforschung fort; Hinweise aus der Bevölkerung können für die Ermittlungen relevant sein.
| Datum (Bericht) | Ort | Fläche | Einsatzkräfte |
|---|---|---|---|
| Montag (Meldung) | Mitteldorfer Wald, südlich Virgen | 10–12 ha | bis zu 170 |
Weitere Informationen gibt das Bezirksfeuerwehrkommando Lienz und die Polizeiinspektion Matrei. Einwohnerinnen und Einwohner werden gebeten, bei Auffälligkeiten sofort die Einsatzkräfte zu informieren und Warnungen der Behörden zu beachten.