Schwerer Unfall auf B69 bei Soboth
Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B69 in der Nähe von Soboth ist am Freitagvormittag ein 69-jähriger Motorradfahrer tödlich verletzt worden. Nach Angaben der Polizei ereignete sich die Kollision gegen 8.15 Uhr in Straßenkilometer 16,8, als ein Pkw beim Linksabbiegen mit dem Motorrad zusammenstieß.
Der Pkw wurde von einem 46-jährigen Lenker gesteuert, der gemeinsam mit seinem 25-jährigen Sohn von Soboth in Richtung Eibiswald unterwegs war und in eine Nebenstraße abbiegen wollte. Zeitgleich fuhr der Motorradlenker aus dem Bezirk Südoststeiermark in Richtung Stausee Soboth.
Rettungsmaßnahmen und Feststellung des Todes
Unmittelbar nach dem Zusammenstoß begannen Ersthelfer und ein First Responder Reanimationsversuche beim verletzten Motorradfahrer. Der Rettungshubschrauber Christophorus 11 brachte Notarztpersonal an die Unfallstelle, die Reanimationsmaßnahmen wurden dort fortgesetzt. Trotz dieser Maßnahmen konnte der Notarzt nur noch den Tod des Mannes feststellen.
- Ort: B69, Straßenkilometer 16,8 bei Soboth
- Beteiligte: Pkw (Lenker 46, Beifahrer 25) und Motorrad (Lenker 69)
- Zeitpunkt: ca. 8.15 Uhr am Freitag
Polizei, Staatsanwaltschaft und Folgen
Die Polizei hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Die Staatsanwaltschaft Graz ordnete eine Obduktion des Verstorbenen sowie die Sicherstellung beider Unfallfahrzeuge an. Während der Unfallaufnahme blieb die B69 an der Unfallstelle gesperrt. An beiden Fahrzeugen entstand nach Polizeiangaben erheblicher Sachschaden.
| Fakt | Angabe |
|---|---|
| Unfallzeit | ca. 8.15 Uhr |
| Unfallort | B69, km 16,8 (Soboth) |
| Verletzte/Verstorbene | 1 Todesopfer (Motorradlenker); Pkw-Lenker und Sohn zur medizinischen Abklärung ins Krankenhaus |
Was das für Anrainer und Verkehrsteilnehmer bedeutet
Die Sperre der B69 während der Unfallaufnahme deutet darauf hin, dass es an dieser Stelle zu Verkehrsbeeinträchtigungen gekommen ist. Pendler und Ausflügler Richtung Stausee Soboth sollten auf Sperrungen und mögliche Umleitungen vorbereitet sein. Konkret bedeutet das: Fahrzeitverlängerungen einplanen, Verkehrsmeldungen und Hinweise der Polizei beachten und vorsichtig an Unfallstellen vorbeifahren.
Die angeordnete Obduktion und die Sicherstellung der Fahrzeuge zeigen, dass die Behörden den Unfallhergang genau klären wollen. Bis zu einem Ergebnis der Ermittlungen lässt sich nicht sagen, ob Fahrfehler, Sichtverhältnisse, Straßenverhältnisse oder andere Faktoren die Ursache waren.
Für Angehörige, Augenzeugen und Ersthelfer dürfte der Vorfall erhebliche emotionale Belastung bedeuten. Polizei und Rettungsdienste sind in solchen Fällen auch mit der Betreuung von Betroffenen befasst; Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen, wenn sie Hinweise zum Unfallhergang geben können.