Bildung

MIVA fördert Bildung weltweit: Schulbusse für Kenia und Nepal im Fokus der Christophorus-Aktion

Die MIVA sammelt heuer besonders Mittel für Schulbusse in Kenia und Nepal. Das Hilfswerk bittet weiterhin um Spenden und nennt konkrete Projekte, Zahlen und Verwendungszwecke.

MIVA fördert Bildung weltweit: Schulbusse für Kenia und Nepal im Fokus der Christophorus-Aktion
©Illustration KI Julia Kollmann / steirerblatt.at

Schulwege sichern: Mobilität als Schlüssel zur Bildung

Die Missions-Verkehrs-Arbeitsgemeinschaft MIVA stellt in ihrer diesjährigen Christophorus-Aktion die Förderung von Bildungsprojekten in den Mittelpunkt. Konkret werden unter anderem Schulbusse für Regionen in Kenia und Nepal unterstützt, um Kindern den Weg zur Schule zu erleichtern und damit langfristig Bildungszugang zu verbessern.

Warum Fahrzeuge in entlegenen Regionen so wichtig sind

Vertreterinnen der MIVA betonen, dass Mobilität in weitläufigen oder infrastrukturell schwachen Gebieten Voraussetzungen für Bildungs-, Gesundheits- und Sozialarbeit schafft. Ohne verlässliche Fahrzeuge blieben viele Gemeinden abgeschnitten: Lehrkräfte, medizinisches Personal und soziale Dienste könnten schwer oder gar nicht erreicht werden. Pater Sabin Museng Kapend aus der Diözese Kolwezi (Demokratische Republik Kongo) beschreibt in der Aussendung die praktische Bedeutung solcher Fahrzeuge für Besuche, Krankentransporte und die Versorgung entlegener Orte.

"Wo Menschen zusammenstehen und Solidarität zeigen, wachsen die Chancen für alle."

Diese Worte der MIVA-Geschäftsführerin unterstreichen den gemeinnützigen Ansatz der Sammlung und die Erwartung, dass gemeinsame Unterstützung konkrete Chancen schafft.

So können Spenderinnen und Spender beitragen

Die Aktion läuft offiziell bis Ende Juli, doch Spenden sind weiterhin möglich. Nützliche Hinweise für Spender:

  • Einlage per Banküberweisung: IBAN AT07 2032 0321 0060 0000
  • Online-Spenden über die MIVA-Webseite sind ebenfalls möglich
  • Örtliche Pfarrgemeinden sammeln vielfach mit und informieren über Projekte vor Ort

Konkrete Wirkung: Zahlen aus dem vergangenen Jahr

Die MIVA legt ihre bisherigen Förderleistungen offen, was die Wirksamkeit der Mittelverwendung verdeutlicht. Nach eigenen Angaben wurden im Vorjahr zahlreiche Projekte unterstützt:

Jahr geförderte Projekte Mobilitätseinheiten Fördervolumen (€)
letztes Jahr 252 2.694 rund 4,9 Millionen

Was das für Eltern und Schulen bedeutet

Für Eltern, Lehrkräfte und Gemeindeverantwortliche in Österreich bedeutet die Kampagne eine Möglichkeit, konkrete internationale Bildungsprojekte zu unterstützen, ohne dass lokale Initiativen davon betroffen sind. Wer die Aktion zu eigenen Informations- oder Sammlungsterminen nutzt, sollte:

  • Auf Transparenz über Projektziele und -kosten bestehen
  • Spendenquittungen und Verwendungsnachweise anfordern
  • Schulpartnerschaften oder Austausche prüfen, wenn Interesse an längerfristiger Zusammenarbeit besteht

Die MIVA verweist außerdem auf die traditionelle Praxis, am Christophorus-Sonntag für unfallfreies Unterwegssein zu danken: In Österreich wird dabei symbolisch um einen "Zehntelcent pro unfallfreiem Kilometer" gebeten – umgerechnet etwa ein Euro pro tausend gefahrene Kilometer.

"Mobilität ist teilbar."

Dieses kurze Motto fasst zusammen, worauf die Aktion zielt: Nicht nur Fahrzeuge werden gespendet, sondern Zugänge zu Bildung, Gesundheit und Begegnung ermöglicht.

Weitere Informationen zu den Projekten und zur Unterstützungsmöglichkeiten stellt die MIVA online bereit (siehe Christophorus-Aktion 2026). Für Eltern und Schulen, die kurzfristig aktiv werden wollen: Die Kontoverbindung bleibt geöffnet, und viele Pfarren organisieren noch in den kommenden Wochen Spendensammlungen und Fahrzeugsegnungen.

Julia Kollmann
Julia KI Redakteurin im Ressort Bildung online

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