Raiffeisen bildet 21 Nachwuchskräfte aus – zwei davon aus dem Bezirk Melk
Die Raiffeisen-Familie hat ihren Lehrlingsjahrgang 2026 offiziell aufgenommen: Insgesamt starten 21 junge Menschen eine Ausbildung zur Bankkauffrau bzw. zum Bankkaufmann. Davon beginnen 10 ihre Lehre bei der Raiffeisen Stadtbank Wien, weitere 11 treten ihre Ausbildung in den niederösterreichischen Raiffeisenbanken an. Aus dem Bezirk Melk sind namentlich die beiden jungen Frauen Enya Enner und Katja Koller genannt, die ihre Lehre bei der Raiffeisenbank Region Schallaburg aufnehmen.
„Wir freuen uns sehr, auch heuer wieder viele Nachwuchstalente willkommen zu heißen“
Dieses Zitat stammt von Christiane Flehberger, Vorstandsdirektorin für Privatkunden und KMU, und unterstreicht die Bedeutung der Lehrlingsausbildung für das Institut. Raiffeisen beschreibt die Lehre als dreijähriges Modell, das Berufsschule mit praktischer Arbeit in der Bank kombiniert. Damit sollen fachliche Grundlagen ebenso vermittelt werden wie Fähigkeiten im Kundenkontakt, die für den Bankbetrieb zentral sind.
Was die Ausbildung konkret umfasst
Die Bank nennt mehrere Bestandteile der Ausbildung, die über reine Fachkenntnisse hinausgehen und auch soziale Kompetenzen fördern. Dazu zählen:
- Praktische Tätigkeiten im Kundenkontakt bereits zu Ausbildungsbeginn
- Kooperationen mit sozialen Projekten – etwa Unterstützung für geflüchtete Menschen sowie Mitarbeit in Ausgabestellen für armutsbetroffene Haushalte
- Seminare und Workshops, beispielsweise zu gesunder Ernährung und Kochen
Raiffeisen hebt hervor, dass die Lehrlinge nicht nur fachlich, sondern auch persönlich gefördert werden. Christoph Troesch, Bereichsleiter Human Resources & Culture, wird mit dem Anspruch zitiert, jungen Menschen einen „zukunftssicheren Karrierestart“ und ein wertschätzendes Umfeld zu bieten.
Lokale Bedeutung für den Bezirk Melk
Für den Bezirk Melk hat die Aufnahme der beiden Lehrlinge mehrere praktische Folgen: Familien erhalten langfristige Perspektiven für ihre Kinder, regionale Betriebe profitieren von potenziellen künftigen Kundinnen und Kunden sowie von jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die in der Region verwurzelt sind. Schulen und Berufsorientierungsstellen können den Einstieg der beiden Melkerinnen als konkretes Beispiel für eine duale Ausbildung im Finanzsektor heranziehen.
Die Verbindung von fachlicher Lehre und sozialem Engagement, wie sie Raiffeisen beschreibt, kann zudem das regionale Netz aus Vereinen und sozialen Einrichtungen stärken: Lehrlinge arbeiten in Projekten mit, die unmittelbar gesellschaftliche Wirkung entfalten – etwa Unterstützung für geflüchtete Personen oder in Ausgabestellen für Bedürftige.
Übersicht der genannten Zahlen
| Bereich | Anzahl |
|---|---|
| Raiffeisen Stadtbank Wien | 10 |
| Niederösterreichische Raiffeisenbanken | 11 |
| Gesamt | 21 |
Für Jugendliche im Bezirk, die eine Ausbildung im Bankwesen in Erwägung ziehen, zeigen diese Zahlen: Es bestehen weiterhin Ausbildungsplätze bei regionalen Finanzinstituten. Wer sich informiert, sollte Berufsschulangebote, Praxisinhalte und zusätzliche Programme wie soziale Projekte oder Seminare berücksichtigen – sie prägen die Chancen für spätere Anstellungen im regionalen Arbeitsmarkt.